Frankfurts Kolo Muani katapultiert sich in kuriose WM-Bestenliste

Katar/Frankfurt am Main - Frankreich steht im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar! Ein aufstrebender Kicker von Eintracht Frankfurt ist daran nicht ganz unbeteiligt und reiht sich dabei auch noch in eine bemerkenswerte WM-Bestenliste ein.

Nach seinem Treffer zum 2:0-Endstand für Frankreich gegen Marokko im Halbfinale der WM verschwand Randal Kolo Muani (24, M.) förmlich in der Jubeltraube seiner Mitspieler.
Nach seinem Treffer zum 2:0-Endstand für Frankreich gegen Marokko im Halbfinale der WM verschwand Randal Kolo Muani (24, M.) förmlich in der Jubeltraube seiner Mitspieler.  © Manu Fernandez/AP/dpa

Nach dem Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist die Equipe Tricolore dank eines weitestgehend ungefährdeten 2:0 (1:0)-Halbfinalsiegs gegen Marokko das zweite Mal in Folge in ein WM-Finale eingezogen.

Linksverteidiger Theo Hernandez (25) brachte die Deschamps-Schützlinge in der 5. Minute zunächst mit 1:0 in Führung. Im Anschluss geschah lange nichts, bis eben jener Didier Deschamps (54) den Newcomer der bisherigen Bundesliga-Saison Randal Kolo Muani (24) in der 78. Spielminute einwechselte.

Der Eintracht-Stürmer zeigte sich sofort hellwach und verwertete bereits unglaubliche 44 Sekunden nach seiner Hereinnahme einen abgeprallten Schuss von Kylian Mbappé (23). Mit seinem Treffer erlöste er endgültig alle französischen Fans und katapultierte sich außerdem in eine kuriose Bestenliste.

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Im Ranking der schnellsten Jokertore bei einer Fußball-Weltmeisterschaft rangiert der 24-jährige SGE-Hoffnungsträger aus Bondy (Nahe Paris) nun auf dem dritten Platz. Schneller waren seit der detaillierten Datenerfassung ab 1966 nur der Uruguayer Richard Morales (47, 16 Sekunden) sowie der Däne und Ex-Schalker Ebbe Sand (50, 26 Sekunden).

Verrückt: Ursprünglich wäre es nicht einmal zu einem Einsatz von Muani gekommen, hätte sich der Leipziger Christopher Nkunku (25) nicht kurz vor dem Turnier verletzt. Für den RB-Profi wurde der Eintracht-Goalgetter nachnominiert.

Titelfoto: Manu Fernandez/AP/dpa

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