Alles aus! Traumpaar des US-Sports trennt sich nach zehn Jahren
New York - Sie waren DAS Traumpaar des US-Sports, doch ihre große Liebe ist zerbrochen: Megan Rapinoe (40) und Sue Bird (45) haben sich nach zehn Jahren Beziehung getrennt.
Das teilten die beiden am späten Freitagabend in einem gemeinsamen Statement auf Instagram mit. "Nach reiflicher Überlegung haben wir beschlossen, uns als Paar zu trennen. Das war keine leichte Entscheidung, aber wir haben sie gemeinsam getroffen, mit viel Liebe, Respekt und Fürsorge füreinander", teilten sie mit.
Die ehemalige US-Nationalspielerin im Frauenfußball, Megan Rapinoe, und die Ex-Basketballnationalspielerin Sue Bird, hatten im Juli 2017, rund ein Jahr nach ihren ersten Dates, öffentlich über ihre Beziehung gesprochen. Bird hatte am Abend ihres zehnten All-Star-Games in der WNBA erstmals über ihre Homosexualität und ihre Liebe zu Rapinoe berichtet. Im Oktober 2020 hatten sie sich verlobt, allerdings niemals geheiratet.
Seitdem standen die beiden im öffentlichen Fokus, wurden zum Vorbild einer ganzen Community und entwickelten gemeinsam den Podcast "A Touch More". Diesen werden sie zwar weiterhin produzieren, allerdings nicht mehr wöchentlich neue Folgen veröffentlichen.
Ihre Wege kreuzten sich das erste Mal in Seattle, wo Bird 20 Jahre lang Basketball für Seattle Storm spielte und Rapinoe elf Jahre lang für Seattle Reign kickte.
Megan Rapinoe und Sue Bird feierten in ihrer gemeinsamen Zeit sportliche Riesenerfolge
Seit ihrem Coming-out zeigten sich die beiden ganz oft gemeinsam bei Sport-Events oder auf dem Roten Teppich.
"Wir haben in den letzten zehn Jahren ein ganzes Leben miteinander geteilt, in großen Momenten und in stillen, und das ist etwas, das wir immer in uns tragen werden", hieß es weiter in ihrem Trennungsstatement.
Während ihrer gemeinsamen Zeit wurde Sue Bird zweimal Olympiasiegerin mit dem US-Basketballteam (2016, 2021) und einmal Weltmeisterin (2018). Megan Rapinoe wiederum feierte in den gemeinsamen Jahren einmal als Weltmeisterin (2019), wurde zudem 2019 zur Weltfußballerin des Jahres gewählt.
"Wir sind dieser unglaublichen Gemeinschaft so dankbar, die uns gestützt, aufgenommen und genau so unterstützt hat, wie wir sind. So viele von euch haben uns immer wieder daran erinnert, warum es wichtig ist, seine Liebe offen zu zeigen", schrieben sie in ihrer Erklärung.
Trotz der Trennung wollen sie freundschaftlich miteinander verbunden bleiben.
Titelfoto: Bildmontage: IMAGO / ABACAPRESS, IMAGO / UPI Photo

