Awoniyi trifft, Arsenal patzt - Manchester City ist englischer Couch-Meister!

Nottingham/Manchester - Da werden sich Pep Guardiola (52) und Erling Haaland (22) am Samstag-Abend eins gegrinst haben - durch die Niederlage von Konkurrent FC Arsenal ist Manchester City vorzeitig Premier League-Meister!

Die früheren Bundesliga-Akteure Manuel Akanji (27, m.) und Erling Haaland (22, r.) dürfen ihren ersten Premier League-Meistertitel feiern.
Die früheren Bundesliga-Akteure Manuel Akanji (27, m.) und Erling Haaland (22, r.) dürfen ihren ersten Premier League-Meistertitel feiern.  © OLI SCARFF / AFP

Real Madrid weggefegt, das Finale der Champions-League erreicht - und die erfolgreiche Titelverteidigung in der Premier League gibt es gleich obendrauf: Manchester City ist am Ende einer perfekten Woche zum neunten Mal insgesamt und zum fünften Mal in den letzten sechs Jahren englischer Fußballmeister geworden. Und das sogar, ohne selbst eingreifen zu müssen.

Die Citizens konnten am Samstagabend genüsslich auf der Couch verfolgen, wie der letzte verbliebene Rivale FC Arsenal bei Aufsteiger Nottingham Forest mit 0:1 (0:1) patzte und damit auch seine letzte kleine Chance verspielte, die Skyblues noch abzufangen.

Taiwo Awoniyi (25), im vergangenen Jahr noch bei Union Berlin unter Vertrag, machte mit seinem Tor in der 19. Minute den alten zum neuen Meister - obwohl Manchester Anfang April noch acht Punkte hinter den Gunners lag.

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Das Heimspiel von City um Teammanager Pep Guardiola, Tormaschine Erling Haaland, Mittelfeldstar Kevin De Bruyne (31) und den deutschen Kapitän İlkay Gündoğan (32) am Sonntag (17 Uhr/Sky) gegen den FC Chelsea wird damit zum Schaulaufen.

Und zum ersten Vorbereitungsmatch auf die zwei großen Spiele, die City für weitere Titel in dieser Saison tatsächlich noch gewinnen muss: das FA-Cup-Finale am 3. Juni in Wembley gegen den Stadtrivalen Manchester United und das Endspiel der europäischen Königsklasse eine Woche später in Istanbul gegen Inter Mailand.

Der FC Liverpool und Jürgen Klopp verpassen wohl die Champions League 2023/24

Angefressen: Liverpool und Jürgen Klopp (55) werden wohl die Champions League-Ränge verpassen.
Angefressen: Liverpool und Jürgen Klopp (55) werden wohl die Champions League-Ränge verpassen.  © Frank Augstein/AP/dpa

Die vier Champions-League-Teilnehmer aus England für die kommende Saison stehen seit Samstag so gut wie fest, weil der FC Liverpool gegen Aston Villa nur zu einem 1:1 (0:1) kam und allenfalls noch theoretische Chancen besitzt, Newcastle United oder Rekordmeister Manchester United von einem der ersten vier Ränge zu verdrängen.

Die Europa League sei "okay", erklärte Reds-Teammanager Klopp (55), der das Spiel wegen seiner Sperre nach Schiedsrichterkritik auf der Tribüne verfolgen musste.

"Zu lange" seien die Ergebnisse seiner Mannschaft in dieser Saison "nicht gut genug gewesen, aber wir haben es ziemlich spannend gemacht", ergänzte der 55-Jährige.

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Unter Klopp war der LFC zuvor sechsmal in Folge in die Königsklasse eingezogen, stand dreimal im Finale und holte 2019 den Henkelpokal, den nun gern Guardiola und City für sich hätten.

Titelfoto: OLI SCARFF / AFP

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