Bewaffnete Räuber töten Fußballprofi (†20) bei Überfall auf Mannschaftsbus

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Ghana - Entsetzen und Trauer in Ghana: Der 20-jährige Fußballer Dominic Frimpong wurde bei einem bewaffneten Raubüberfall auf den Mannschaftsbus seines Klubs Berekum Chelsea getötet.

Der ghanaische Fußballprofi Dominic Frimpong wurde nur 20 Jahre alt.
Der ghanaische Fußballprofi Dominic Frimpong wurde nur 20 Jahre alt.  © Screenshot/X/kchradio

Der Verein aus der ghanaischen Premier League bestätigte den Angriff zunächst in einem Beitrag auf Facebook.

Demnach blockierten bewaffnete sowie maskierte Räuber die Straße auf der Rückreise vom Spiel gegen den FC Samartex aus Samreboi nach Berekum. Die Männer hätten unvermittelt das Feuer eröffnet, als der Busfahrer zum Wenden ansetzte.

Die meisten Spieler und Mitarbeiter flüchteten in die Büsche in der Nähe und suchten dort Deckung, Frimpong sei jedoch von einem Schuss getroffen und schwer verletzt worden, woraufhin man ihn ins nächste Krankenhaus gebracht habe.

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Laut Polizei starb der 20-Jährige daraufhin während der Behandlung. Nach den Tätern werde inzwischen gefahndet. Insgesamt soll die Gruppe aus sechs Männern bestanden haben, im Bus hätten sich 30 Profis und Verantwortliche befunden.

Der ghanaische Fußballverband (GFA) äußerte in einem Statement seine "tiefe Bestürzung und große Trauer" ob des tragischen Vorfalls und beschrieb Frimpong zudem als "vielversprechendes junges Talent, dessen Engagement und Leidenschaft für den Sport den Geist unserer Liga verkörperten".

Raubüberfall auf Berekum Chelsea kein Einzelfall in Ghana

Dominic Frimpong (†20) wechselte im Januar per Leihe vom Aduana FC zu Berekum Chelsea.
Dominic Frimpong (†20) wechselte im Januar per Leihe vom Aduana FC zu Berekum Chelsea.  © Screenshot/X/Oscarnuwati

Der Verband stehe außerdem mit den lokalen Behörden in Kontakt und wolle sicherstellen, dass "alle notwendigen Maßnahmen" ergriffen werden, um für Gerechtigkeit zu sorgen.

Leider handelte es sich nicht um den ersten Überfall auf den Mannschaftsbus eines Fußballklubs in Ghana. Auch der FC Savannah, WA All Stars oder der AshantiGold SC gerieten bereits ins Visier der Verbrecher.

Die GFA möchte sich den wachsenden Bedenken bezüglich der Sicherheit der Profis auf den Straßen jedoch entgegenstellen und künftig mehr Personal bei Auswärtsreisen einsetzen.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/X/kchradio, Screenshot/X/Oscarnuwati

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