Madrid (Spanien) - Bei Real Madrid brennt wenige Tage vor dem Clásico gegen den FC Barcelona der Baum: Nachdem Aurélien Tchouaméni (26) und Federico Valverde (27) bereits am Mittwoch im Training aneinandergeraten sein sollen, hat es am Donnerstag offenbar erneut gerumst. Anscheinend sogar so heftig, dass der Uruguayer ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Wie die spanische Sportzeitung "Marca" berichtet, habe der 27-Jährige seinem französischen Teamkollegen am Morgen den Handschlag verweigert, weil sich beide Mittelfeldakteure am Vortag infolge seines rüden Fouls in die Haare gekriegt hätten.
Demnach eskalierte der Zoff später in der Kabine so sehr, dass Valverde nach einem Gerangel mit einer schweren Prellung sowie einer erlittenen Schnittwunde in einer Klinik behandelt werden musste. Allerdings sei es unabsichtlich und nicht durch einen Angriff oder Schlag von Tchouaméni zu den Verletzungen gekommen.
Dennoch soll der Weltklub unmittelbar nach dem Zwischenfall eine Krisensitzung mit Geschäftsführer und Vorstand José Ángel Sánchez (59) einberufen haben. Kein Spieler durfte das Vereinsgelände demzufolge verlassen, alle Profis mussten teilnehmen.
Gegen beide Stars sei inzwischen ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Intern spreche man bei den Königlichen gar von dem "schwerwiegendsten Vorfall, den es je gegeben hat", so das Blatt.
Auch Antonio Rüdiger soll sich kürzlich mit einem Real-Kollegen angelegt haben
Laut übereinstimmenden Berichten aus Spanien herrscht bei den "Blancos" schon seit Wochen eine extrem angespannte Stimmung.
Nach Informationen von "The Athletic" soll Antonio Rüdiger (33) seinem Mitspieler Álvaro Carreras (23) bereits im April bei einer Auseinandersetzung im Training eine Ohrfeige verpasst haben.
Am kommenden Sonntag (21 Uhr) trifft Real auf Barça, wobei die Katalanen ausgerechnet gegen den Erzrivalen die spanische Meisterschaft eintüten könnten.