CL-Sieger missbraucht seine sechsjährige Tochter - und bleibt auf freiem Fuß!

Málaga (Spanien) - Vor zwölf Jahren schlich sich Tarik Oulida (49) ins Bett seiner schlafenden Tochter und missbrauchte das damals sechsjährige Mädchen. Ein spanisches Gericht sah die Schuld des ehemaligen Fußballprofis nun zwar als erwiesen an, ins Gefängnis muss er aber trotzdem nicht.

Tarik Oulida (heute 49, r.) verging sich 2011 an seiner eigenen Tochter und wurde nun verurteilt. (Archivfoto)
Tarik Oulida (heute 49, r.) verging sich 2011 an seiner eigenen Tochter und wurde nun verurteilt. (Archivfoto)  © Francois Nascimbeni/AFP

Wie das spanische Sportportal Superdeporte berichtet, hat das Provinzgericht in Málaga den früheren Mittelfeldspieler wegen sexuellen Missbrauchs zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten mit anschließender Freilassung unter Aufsicht von vier Jahren und zwei Monaten verurteilt.

Antreten wird der in Amsterdam geborene Marokkaner die Strafe jedoch nicht, da sie demnach im Zuge einer Vereinbarung mit einer für zehn Jahre gültigen Ausweisung aus dem spanischen Hoheitsgebiet ersetzt wurde.

Zudem verhängte der Richter ein Kontaktverbot gegen Oulida. Er darf sich seiner Tochter künftig weder nähern noch in irgendeiner Form mit ihr kommunizieren. Da sich der Ex-Kicker im Rahmen des Deals schuldig bekennen musste, ist das Urteil rechtskräftig und kann nicht mehr angefochten werden.

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Aus der vierseitigen Urteilsbegründung geht laut dem britischen Daily Star zudem hervor, dass Oulida an einem unbestimmten Datum im Jahr 2011 eine Gelegenheit ausnutzte, als er mit dem sechsjährigen Opfer sowie einem weiteren Säugling, seinem Sohn, allein war.

Demzufolge stieg er ins Bett des schlafenden Mädchens und begann dann, "ihre Geschlechtsteile zu berühren und sie mit einem seiner Finger zu penetrieren".

Tarik Oulida stammt aus der Jugend von Ajax Amsterdam

In der Saison 2002/03 spielte Tarik Oulida (M.) bei CS Sedan in der französischen Ligue 1. (Archivfoto)
In der Saison 2002/03 spielte Tarik Oulida (M.) bei CS Sedan in der französischen Ligue 1. (Archivfoto)  © Francois Nascimbeni/AFP

Schon vor dem Strafprozess war der ehemalige Akteur des FC Sevilla zivilrechtlich zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 10.000 Euro verdonnert worden, die er auch bereits beglichen habe. Das sei ihm bei der Entscheidung des Gerichts hinsichtlich des vereinbarten Deals zugute gekommen.

Der frühere Linksaußen durchlief in den 1990er Jahren die Jugendabteilungen von Ajax Amsterdam und schaffte beim niederländischen Rekordmeister anschließend den Sprung in den Profibereich.

Mit dem Spitzenklub gewann er in der Folge zwei Meisterschaften und 1995 sogar die Königsklasse. Bis heute ist er der einzige Spieler der Champions-League-Geschichte, der nur eine Partie absolvierte, dabei aber doppelt traf.

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Am 7. Dezember 1994 erzielte er beim 2:0-Sieg gegen AEK Athen beide Tore, es sollte trotzdem sein letzter Auftritt im prestigeträchtigen Wettbewerb bleiben.

Im darauffolgenden Sommer verließ er Ajax und wechselte zum FC Sevilla nach Spanien, später war er noch für Nagoya Grampus in Japan und CS Sedan in Frankreich aktiv, ehe er seine Karriere 2004 bei ADO Den Haag beendete.

Titelfoto: Francois Nascimbeni/AFP

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