Cristiano Ronaldo darf sich wohl alles erlauben! Witz-Sperre nach obszöner Geste

Riad (Saudi-Arabien) - Superstar Cristiano Ronaldo (39) ist vom Saudischen Fußball-Verband nach seiner obszönen Schritt-Entgleisung mit einer überaus milden Strafe sanktioniert worden.

Cristiano Ronaldo (39) sorgte am Wochenende mit einer anzüglichen Geste Negativschlagzeilen.
Cristiano Ronaldo (39) sorgte am Wochenende mit einer anzüglichen Geste Negativschlagzeilen.  © Fayez Nureldine / AFP

Wer auf eine drastische Bestrafung gehofft hatte, wurde enttäuscht: Galionsfigur CR7 genießt in Saudi-Arabien nach wie vor Narrenfreiheit. Daran ändert auch sein jüngster Fehltritt nichts.

Gegen den portugiesischen Superstar wurde laut saudischem Fußballverband folgendes Urteil ausgesprochen: ein Spiel Sperre und eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Rial (umgerechnet 2460 Euro).

Der Multimillionär wird sich angesichts dessen eins grinsen. Nicht nur sein Tagessalär übersteigt die Strafe um ein Vielfaches. Auch die Spielsperre stellt ein absolutes Minimum dar und ist der erste Strike für CR7 am Persischen Golf überhaupt.

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Im europäischen Fußball wäre eine solche Geste wohl mit zig Spielen Sperre geahndet worden, allein aufgrund der Vorbildfunktion. Außerdem blieb unberücksichtigt, dass CR7 Wiederholungstäter ist, was vulgäre Gesten angeht:

Vor wenigen Wochen steckte er sich provokativ einen Fanschal des Neymar-Klubs Al-Hilal in die Hosen, rieb ihn an seinen Weichteilen und warf ihn verächtlich zu Boden.

Im Vorjahr hatte sich Ronaldo nach einer Niederlage gegen den identischen Verein demonstrativ an die Genitalien gepackt.

Titelfoto: Fayez Nureldine / AFP

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