Spieler gehen bei Testspiel aufeinander los und verletzen Schiedsrichterin!

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Forbach (Frankreich) - Von wegen Freundschaftsspiel! Eine Rudelbildung am Sonntag beim Testkick zwischen dem französischen Zweitligisten FC Metz und dem niederländischen Erstliga-Klub Fortuna Sittard brachte eine Schiedsrichterin zum Arzt.

Für Schiedsrichterin Mathilde Demoncay (26, r.) endete die Rudelbildung böse.
Für Schiedsrichterin Mathilde Demoncay (26, r.) endete die Rudelbildung böse.  © Screenshot/X/FossoSzn

Mathilde Demoncay (26) leitete die Partie im Stade du Schlossberg in der französischen Stadt Forbach an der deutschen Grenze, keine zwölf Kilometer von Saarbrücken entfernt, als Unparteiische.

In der 39. Minute pfiff sie dabei ein Foul, nachdem ein Metz-Akteur seinen Gegenspieler am Trikot gehalten hatte.

Mit dem Pfiff war die Angelegenheit allerdings nicht geklärt, stattdessen gingen sich der gefoulte Sittard-Kicker und gleich zwei Profis der "Grenats" gegenseitig an die Gurgel. Andere Spieler stürmten heran, bis das belebte Handgemenge schließlich perfekt war.

Schwerer Schicksalsschlag nach WM-Debakel: Tragischer Unfall kostet Nationaltrainer seine Schwester
Fußball International Schwerer Schicksalsschlag nach WM-Debakel: Tragischer Unfall kostet Nationaltrainer seine Schwester

Demoncay reagierte sofort, eilte in die Spielertraube und versuchte, das wilde Treiben irgendwie zu unterbinden. Dabei wurde die 26-Jährige nicht nur ignoriert, sondern auch zu Boden geschubst. Die Französin knallte hart mit ihrem Rücken und Kopf auf.

Ihr Assistent und ein Fortuna-Spieler bemerkten, dass die Schiedsrichterin nach ihrem Aufschlag offenbar verletzt liegenblieb, und riefen Hilfe herbei, während sich das streitende Rudel rasch auflöste.

Anschließend musste die Referee-Dame mehrere Minuten vom medizinischen Personal behandelt werden.

Video der Rudelbildung im Video auf X

Mathilde Demoncay erleidet leichte Gehirnerschütterung, Klubs äußern sich nicht

Zwar rappelte sich Demoncay wieder auf, sie wirkte jedoch benommen. Nach einer kurzen Beratung mit ihrem Gespann brach sie ihren Einsatz ab und verließ das Spielfeld, ein Assistent übernahm dafür.

Wie die "Daily Mail" berichtet, zog sich die Unparteiische bei dem Vorfall eine leichte Gehirnerschütterung zu.

Die Klubs äußerten sich zu der vollkommen unnötigen Aktion bislang übrigens nicht oder kaum.

Der FC Metz, der am Ende mit 3:1 gewann, schwieg den Zwischenfall in seinen Live-Tickern und in den sozialen Netzwerken einfach tot, Sittard schrieb im Spielbericht lediglich von einem "bemerkenswerten Moment".

Titelfoto: Screenshot/X/FossoSzn

Mehr zum Thema Fußball International: