Trophäe zerspringt plötzlich in Einzelteile: Peinlicher Moment nach Pokalsieg

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Moskau - Scherben bringen bekanntlich Glück, hier brachte das große Glück aber eher Scherben: Nach dem russischen Pokalsieg von Spartak Moskau unterlief Pablo Solari (25) beim Feiern nämlich ein Missgeschick. Der Flügelstürmer zerstörte die gerade gewonnene Trophäe.

Ruslan Litvinov (24, l.) nach dem Spiel mit dem Sockel des zerstörten Pokals.
Ruslan Litvinov (24, l.) nach dem Spiel mit dem Sockel des zerstörten Pokals.  © IMAGO / SNA

Am Sonntagabend setzte sich Spartak nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit und einer torlosen Verlängerung mit 4:3 im Elfmeterschießen gegen FK Krasnodar durch und entschied das Cup-Finale so für sich.

Der 25-jährige Argentinier hatte die Rot-Weißen dabei zwischenzeitlich in Führung gebracht und sich seinen Moment mit dem Pokal daher auch redlich verdient.

Als er das gute Stück den Fans im Moskauer Olympiastadion Luschniki präsentieren wollte, stieß er mit dem gläsernen Sockel aber so unglücklich gegen seinen Körper, dass der untere Teil des Henkelpotts absprang und sich in unzähligen Einzelstücken auf dem Boden verteilte. Auch den Deckel des Cups erwischte es.

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Der Klub hielt den peinlichen Moment auf Video fest und teilte ihn anschließend mit seinen Followern auf Instagram. Viele Zuschauer lachten nach der Panne ungläubig, während Solaris Teamkollegen Ruslan Litvinov (24) und Christopher Martins (29) beschämt die Hand vors Gesicht schlugen.

"Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wie das passiert ist. Ich habe den Pokal einfach hochgehoben, und alles ist kaputtgegangen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Aber jetzt habe ich eine Erinnerung. Einen unvergesslichen Moment!", sagte der Argentinier anschließend laut "sport.ru".

Der russische Pokal ging schon mehrere Male kaputt

Bei Spartaks Pokalsieg 2022 blieb er ganz: So soll der russische Henkelpott eigentlich aussehen. (Archivfoto)
Bei Spartaks Pokalsieg 2022 blieb er ganz: So soll der russische Henkelpott eigentlich aussehen. (Archivfoto)  © KIRILL KUDRYAVTSEV / AFP Kopieren Foto von KIRILL KUDRYAVTSEV / AFP

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die offenbar sehr empfindliche Trophäe zu Bruch ging. Das aktuelle Modell existiert seit 2010, ist satte 17 Kilogramm schwer und überlebte gleich die erste Party nicht.

Damals soll Roman Schirokow (44) von Zenti St. Petersburg der Schuldige gewesen sein, wie "Komsomolskaja Prawda" berichtet. Zwei Jahre später ruinierten die Berezutskiy-Brüder von ZSKA Moskau demnach den Pokal. 2020 unterlief Zenits Branislav Ivanović (42) der Fauxpas.

Der Henkelpott wird eigentlich nach jedem Finale mal mehr, mal weniger repariert. Besonders die geklebten Bruchstellen würden immer wieder neue Probleme bereiten.

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Der russische Fußballverband hat Spartak jedoch bereits eine restaurierte Version zugesichert, das soll umgerechnet rund 120.000 Euro kosten.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO / SNA, KIRILL KUDRYAVTSEV / AFP

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