Krebsdiagnose bei Dinkçi-Freundin Cinja: Schuster mit wichtigem Appell
Von Maximilian Wendl
Heidenheim/Freiburg - Die Krebsdiagnose bei der Freundin von Eren Dinkçi (24) hat auch bei dessen Stammverein SC Freiburg für Betroffenheit gesorgt.
"Da sieht man, wie viel dann auch in den Hintergrund rückt", sagte Trainer Julian Schuster (41). "Das sind Aufgaben im Leben, die sehr, sehr hart sind."
Er habe Kontakt zum an den 1. FC Heidenheim verliehenen Dinkçi aufgenommen und "natürlich sind wir für Eren da, für Cinja und für die ganze Familie", sagte Schuster. "Wir versuchen zu helfen, wir versuchen zu unterstützen mit unserem Umfeld, mit Ärzten und mit unserem Bezug zur Uniklinik."
Ärzte hatten bei der Partnerin des Profis Ende Januar Blutkrebs festgestellt, Leukämie ist dabei die häufigste Form. In Deutschland erhält alle zwölf Minuten ein Mensch diese Diagnose.
Für viele Betroffene ist eine Stammzellspende die letzte Chance auf ein Überleben.
Dinkçi ist vom SC Freiburg noch bis zum Saisonende an Heidenheim ausgeliehen. Vor dem Aufeinandertreffen der beiden Klubs am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) in Freiburg findet eine DKMS-Registrierungsaktion statt.
DKMS-Registrierungsaktion am Sonntag
Schuster sagte vor dem Spiel der Freiburger in der Europa League bei Celta Vigo am Donnerstag: "Der klare Appell an jeden: Wenn es die Möglichkeiten am Stadion gibt, sich auf dem kurzen und schnellen Weg typisieren zu lassen, dann sollte man das auch entsprechend machen. Man kann ein möglicher Lebensretter sein."
Er selbst sei bereits registriert.
In Heidenheim folgt dann am 25. April vor dem Duell mit dem FC St. Pauli noch eine weitere Aktion. Auch online ist eine Registrierung möglich.
Titelfoto: Montage: Torsten Silz/dpa, Screenshot/Instagram scfreiburg
