Alytus (Litauen) - Erleichterung um Obi Jeremiah Chinonso (20): Nur einen Tag nach der brutalen Messerattacke im Süden Litauens gibt es Grund zum Aufatmen beim gerade erst 20 Jahre jungen Fußballprofi.
Wie sein Verein am heutigen Mittwoch auf Social Media bekannt gab, sei der Nigerianer nach der Operation und einer von den Ärzten bestätigten stabilen Verfassung aus dem Krankenhaus entlassen worden.
Der Zweitligist DFK Dainava veröffentlichte dazu ein Mannschaftsfoto, das den jungen Profi im Kreis seiner Teamkollegen zeigt, sein bandagierter Arm ist dabei deutlich zu erkennen.
"Obi wird die weitere Behandlung und Rehabilitation in Alytus fortsetzen, entsprechend medizinischen Empfehlungen und Pflege", fügte der Klub hinzu und gab damit zugleich auch Entwarnung im Hinblick auf die Gesundheit von Chinonso, der erst rund 24 Stunden zuvor Opfer einer wohl rassistisch motivierten Attacke geworden war.
In der Stadt Alytus hatte ein zwei Jahre jüngerer Mann den Fußballer nämlich auf offener Straße niedergestochen.
Laut übereinstimmenden Medienberichten habe der nach der Bluttat Festgenommene ihm Stichverletzungen im Bauch und am Oberschenkel zugefügt, auch seine Hand sei dabei verletzt worden.
Ermittlungen laufen - Verdacht auf versuchten Mord
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft legen die bisherigen Ermittlungen nahe, dass der Brutalo-Angreifer mindestens dreimal mit einem Messer auf verschiedene Körperstellen eingestochen und damit versucht habe, Chinonso zu töten.
Aus diesem Grund sei ein Verfahren wegen versuchten Mordes gegen den Verdächtigen eingeleitet worden.