Nach Ski-Unfall: Lothar Matthäus muss operiert werden
München - Schock-Moment um Lothar Matthäus (64): Der Ex-Fußballprofi und TV-Experte muss sich einem Medienbericht zufolge einer OP unterziehen.
Wie Bild berichtet, habe sich der Weltmeister von 1990 bei einem Skiunfall im österreichischen Lech (Vorarlberg) eine Schulterverletzung zugezogen und werde deswegen schon am Donnerstag in einem Münchner Krankenhaus operiert.
"Es war die letzte Abfahrt am letzten Urlaubstag. Die Piste war eisig und wellig. Ich hatte mich schon auf das Mittagessen auf der Hütte gefreut - da stürze ich plötzlich auf die rechte Seite", schilderte er das Unglück gegenüber dem Boulevardblatt und fügte hinzu: "Eine Welle habe ich nicht richtig erwischt, die Ski haben verkantet. Das Problem war das Eis, wenn dort Pulverschnee gewesen wäre, wäre wahrscheinlich nichts passiert."
Nach dem Sturz sei Matthäus gemeinsam mit seiner 37 Jahre jüngeren Freundin Theresa (27) zu dem Promi-Sportarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (83) gefahren.
Dort sei im Rahmen einer MRT-Untersuchung ein doppelter Bänderriss festgestellt worden, weshalb man ihn an einen Schulterspezialisten überwiesen habe, der den Eingriff nun zeitnah vornehmen werde.
Zudem habe er sich auf der rechten Seite Rippen geprellt, was schmerzhaft sei. Er trage derzeit den rechten Arm in einer Schlaufe. Insgesamt gehe es ihm jedoch den Umständen entsprechend gut.
RTL-Experte Matthäus fällt vorerst aus
Entscheidend sei nun die schnelle Operation, die voraussichtlich kein großer Eingriff werde. Danach gehe Matthäus selbst davon aus, bald wieder arbeitsfähig zu sein.
Der Einsatz als Kommentator beim Europa-League-Duell zwischen der AS Rom und dem Bundesligisten VfB Stuttgart am kommenden Donnerstagabend (21 Uhr) in der italienischen Hauptstadt fällt für Matthäus damit aus.
Als RTL-Experte wird der 64-Jährige nicht an der Seitenlinie stehen.
Ein Zeitpunkt für seine Rückkehr ist derzeit noch nicht absehbar, weitere Informationen zu seinem aktuellen Gesundheitszustand liegen bislang nicht vor.
Titelfoto: David Inderlied/dpa

