10 Tore in 120 Minuten! Nach Elfer-Krimi steht Lok Leipzigs Sachsenpokal-Gegner fest

Großenhain - Die Überraschung im letzten noch ausstehenden Achtelfinale des Sachsenpokals ist trotz eines Fußball-Spektakels ausgeblieben! Und der 1. FC Lokomotive Leipzig hat endlich seinen Viertelfinal-Gegner.

In einem Spektakel ist eine weitere Überraschung im Sachsenpokal ausgeblieben. (Archivbild)
In einem Spektakel ist eine weitere Überraschung im Sachsenpokal ausgeblieben. (Archivbild)  © Picture Point

Der Großenhainer FV 90 hat am Mittwochabend im Sportpark Bürgerzentrum gegen den klassenhöheren FC Grimma ein unfassbares Spiel abgeliefert, aber trotz dreifacher Führung und Comeback in der Verlängerung mit 3:5 im Elfmeterschießen (5:5; 4:5; 4:4; 2:2) verloren.

Stephan Schäfer hatte den auf dem Papier unterlegenen Sachsenligisten in der 21. Minute in Front geschossen, doch ein Doppelpack von Robin Brand (21. und 35./Elfmeter) drehte die Begegnung zugunsten der Gäste, die zuletzt mit einem 1:0-Sieg gegen den FC An der Fahner Höhe die Abstiegszone in der fünfthöchsten NOFV-Oberliga Süd hinter sich lassen konnte.

Mit dem Halbzeitpfiff gestaltete Franz-Josef Zech das Duell im Landkreis Meißen mit seinem 2:2 (45+1.) wieder ausgeglichen, per Strafstoß besorgte Marcel Fricke (63.) aber die erneute Führung für den Tabellenzweiten der sechstklassigen Sachsenliga.

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Nach dem abermaligen Ausgleich von Grimmas Moritz Griesbach (72.) konnte Felix Hennig nur fünf Minuten später zum 4:3 für das Team von Trainer Steve Dieske einnetzen.

Dreifach-Torschütze Brand (4:4/90.+2) rettete den Favoriten in die Verlängerung, wo Grimma durch Louis Walter (5:4/97.) wieder die Oberhand gewann. Doch Tim Baumann stellte noch auf 5:5 (110.), ehe es ins Elfmeterschießen ging.

Dort behielt der FC die Nerven und setzte sich mit 5:3 durch. Denkwürdiges Duell!

FC Grimma trifft im Sachsenpokal-Viertelfinale auf den 1. FC Lok Leipzig

Somit trifft Grimma am Samstag, den 25. März (14 Uhr) zu Hause auf Regionalligist Lok Leipzig, der sich schon Mitte November das Ticket für die Runde der letzten acht Teams durch einen 3:0-Heimsieg gegen die SG Handwerk Rabenstein gesichert hatte.

Der Leipziger Landesklasse-Verein SV Lipsia 93 Eutritzsch (empfängt den FC Oberlausitz Neugersdorf) ist als Siebtligist der Underdog im Viertelfinale, das mit Dynamo Dresden gegen den FSV Zwickau und dem Chemnitzer FC gegen den FC Erzgebirge Aue zwei Kracher bereithält.

Titelfoto: Picture Point

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