Nürnberg - Große Trauer beim 1. FC Heidenheim: Der Bundesligist hat am Dienstagabend den Tod von Roger Prinzen im Alter von nur 57 Jahren bekannt gegeben. Der Ex-Profi fungierte an der Brenz als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und stand als Trainer bereits beim 1. FC Nürnberg an der Seitenlinie.
Laut der Mitteilung des Klubs starb Prinzen "plötzlich und unerwartet" am Montagabend.
Der FCH verliere "nicht nur einen Fußballlehrer, eine geschätzte Führungskraft und einen leidenschaftlichen Förderer unserer Talente, sondern vor allem einen langjährigen Kollegen und Freund", hieß es auf der Homepage des Vereins.
Der gebürtige Darmstädter startete seine eigene Karriere in den Jugendabteilungen von Eintracht Frankfurt und Kaiserslautern, ehe er bei der SG Wattenscheid 09 zum Profi aufstieg.
Später spielte der Innenverteidiger auch noch für Hannover 96, Greuther Fürth sowie Austria Lustenau in Österreich. Insgesamt hatte der Abwehrmann 60 Partien in der Bundesliga und 147 Duelle in der 2. Liga auf dem Buckel.
Nach seiner aktiven Laufbahn heuerte Prinzen zunächst als Funktionär in Lustenau an, ehe er sich für den Trainerjob entschied und dabei in der Saison 2013/14 zweimal interimsweise für drei Partien den Club aus Nürnberg übernahm.
Roger Prinzen war seit 2018 für das NLZ des 1. FC Heidenheim zuständig
Bei den Franken war der Ex-Profi darüber hinaus vor allem im Nachwuchs tätig. Auch der FCN bekundete am Dienstag sein Beileid: "All seinen Hinterbliebenen gelten unsere aufrichtige Anteilnahme und unser tief empfundenes Mitgefühl", so der Zweitligist.
Bereits 2018 wechselte er in das NLZ der Heidenheimer, wo er sich bis zuletzt um die Jugendspieler der Ostwürttemberger kümmerte und nun "eine schmerzvolle Lücke" reiße, so der FCH.
Der Familienvater hinterlässt seine Frau Sonja sowie seine drei Kinder Marlon, Mia und Tim.