1. FC Köln: So wollen die neuen Wagner-Assis den Klassenerhalt eintüten

Köln - Nach nur zwei Siegen aus den vergangenen 18 Spielen brauchte der 1. FC Köln dringend neue Impulse. Dafür sollen unter anderem die beiden neuen Co-Trainer Armin Reutershahn (66) und Lukas Sinkiewicz (40) sorgen.

Armin Reutershahn (66, l.) und Lukas Sinkiewicz (40) sollen frischen Wind ins Training des 1. FC Köln bringen.
Armin Reutershahn (66, l.) und Lukas Sinkiewicz (40) sollen frischen Wind ins Training des 1. FC Köln bringen.  © imago/Herbert Bucco

Während Reutershahn seinen mannigfaltigen Erfahrungsschatz dabei mit dem neuen Cheftrainer René Wagner (37) teilen soll, soll Ex-FC-Profi Sinkiewicz insbesondere die dringend benötigte Mentalität auf den Rasen am Geißbockheim bringen und so zur Mission Klassenerhalt beitragen.

"Wir haben alle denselben Anspruch: Wir wollen gewinnen. Dafür brauchen wir alle möglichen Mittel. Wenn es mal ruhiger ist und wir eine laute Stimme brauchen, bin ich schon ein temperamentvoller Typ", sagt der 40-Jährige gegenüber "fc.de" über sich selbst und seine neue Rolle beim FC.

Das Ziel ist klar: Die Rheinländer wollen mit aller Macht auch in der kommenden Saison in der Bundesliga auflaufen. "Wir wollen die Tendenz der letzten Wochen brechen und unsere Arbeit erfolgreich gestalten. Das ist unser Ziel", beteuert Sinkiewicz.

Als Ersatz für Eric Martel: 1. FC Köln will diesen Zweitliga-Star
1. FC Köln Als Ersatz für Eric Martel: 1. FC Köln will diesen Zweitliga-Star

Eine klassische Rollenaufteilung zwischen den beiden neuen Co-Trainern gibt es dafür allerdings nicht. "Das ist sehr vielfältig. Man kann nicht sagen, dass 'Sinke' dafür zuständig ist und ich hierfür", verrät Reutershahn, der unter anderem schon für Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und den Hamburger SV an der Seitenlinie stand.

Er selbst wolle jedoch mehr als nur der Gute-Laune-Onkel sein. "Ich möchte nicht nur dabeistehen und meine Erfahrung weitergeben. Ich will Dinge vorbereiten und die Jungs auf dem Feld weiterentwickeln. Das ist meine Berufung", betont der 66-Jährige.

René Wagner (37) stand in der vergangenen Saison noch als Co-Trainer bei Union Berlin an der Seitenlinie. (Archivfoto)
René Wagner (37) stand in der vergangenen Saison noch als Co-Trainer bei Union Berlin an der Seitenlinie. (Archivfoto)  © Andreas Gora/dpa

So hat das neue Co-Trainer-Duo die ersten Tage beim 1. FC Köln erlebt

Die ersten Tage beim FC hat das Duo derweil trotz der bedrohenden Lage positiv erlebt. Zwar dürfe man sich die Situation nicht schönreden, weiß Reutershahn. Der Inhaber einer UEFA-Pro-Lizenz habe nach der ersten Woche am Geißbockheim aber "ein sehr gutes Gefühl, weil alle in eine Richtung arbeiten. Das habe ich über die Jahre schon anders erlebt, da lag der Fokus nicht auf der gemeinsamen Arbeit."

Gleichzeitig gibt er aber zu bedenken, dass es im Fußball immer wieder zu Situationen kommt, die man nicht vorhersehen und trotz der besten Trainingsleistung ändern kann. "Deswegen müssen wir bis zum letzten Spiel hellwach bleiben", warnt der 66-Jährige. "Das macht die Mannschaft bislang. Die Jungs geben in jedem Training Gas."

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/Herbert Bucco, Andreas Gora/dpa

Mehr zum Thema 1. FC Köln: