Köln - Auf der Suche nach Verstärkungen für die Offensive hat der 1. FC Köln seine Fühler jetzt offenbar nach einem einstigen Wunderkind ausgestreckt.
Übereinstimmenden Berichten zufolge handelt es sich bei dem Zielspieler um Chidozie Obi-Martin (18) vom englischen Rekordmeister Manchester United. Laut dem Journalisten Pete O’Rourke ("Football Insider") soll es bereits erste lockere Gespräche mit den Klub-Bossen gegeben haben.
Im Raum stehe demnach ein Leihgeschäft mit anschließender Kaufoption. Ein Modell, mit dem die Verantwortlichen der Geißböcke bereits in der vergangenen Saison beim damaligen Manchester-City-Juwel Jahmai Simpson-Pusey (20) erfolgreich waren.
Wie unter anderem "Bild" berichtet, kann sich Obi einen Wechsel in die Bundesliga wohl grundsätzlich vorstellen. Der dänische U20-Nationalspieler gilt als körperlich robust und besitzt eine hohe Qualität im Abschluss. Marktwert: fünf Millionen Euro.
Der große Durchbruch lässt allerdings noch auf sich warten. Bei den Red Devils schaffte Obi zwar den Sprung in den Premier-League-Kader, brachte es aber nur auf sieben Einsätze. Ein Treffer gelang ihm dabei nicht.
Zehn Tore in einem Jugendspiel: So wurde Obi-Martin zum Wunderkind
Im Rahmen seiner Jugend-Karriere wurde der 18-Jährige hingegen schon als neue Teenager-Sensation gefeiert. Der Grund: Mit 15 Jahren schoss er bei einem U16-Spiel zwischen Arsenal und Liverpool satte zehn Tore. Die Londoner gewannen die Partie mit 14:3.
Auch in der U18-Premier-League gelangen dem Jungstar beeindruckende Zahlen. In der Saison 2023/24 brachte er den Ball in 18 Begegnungen ganze 32 Mal im gegnerischen Gehäuse unter.
Da er zuletzt aber nur noch in der zweiten Vertretung von ManU zum Einsatz kam, könnte Obi nun eine neue Herausforderung suchen. In Köln?
Tim Steidten (47) kennt den Knipser noch aus seiner Zeit in England. Der FC-Kaderplaner war einst als technischer Direktor bei West Ham United aktiv.
Sollte es zu keiner Einigung kommen, gilt laut "Bild" auch immer noch Magdeburgs Mateusz Zukowski als mögliche Verstärkung für den Geißbock-Sturm. 17 Tore in 21-Zweitliga-Spielen sprechen für sich. Noch ist der 24-Jährige den FC-Bossen aber zu teuer.