Endspiel für Lukas Kwasniok! Er soll Nachfolger werden

Köln - Es ist ein richtungsweisendes Spiel für den 1. FC Köln: Am Samstag (18.30 Uhr) gastieren die Geißböcke beim Mit-Aufsteiger Hamburger SV – und es könnte für Trainer Lukas Kwasniok (44) das Ende sein. Ein Nachfolger soll indes schon feststehen.

Sollte der 1. FC Köln beim Hamburger SV verlieren, könnten die Tage von Lukas Kwasniok (44) am Geißbockheim gezählt sein.  © Harry Langer/dpa

Denn sollten die Geißböcke als klarer Verlierer in der Hansestadt vom Platz gehen, könnten die Tage des 44-Jährigen in der Domstadt gezählt sein.

Wie "BILD" berichtet, gibt es auch schon einen Plan B. Demnach könnte Co-Trainer René Wagner (37) in die Bresche springen, sollte es einen erneut schwachen Auswärtsauftritt, wie zuletzt beim 0:2 in Augsburg, geben.

Angeblich halte Sport-Boss Thomas Kessler (40) große Stücke auf den Assistenztrainer. Der 40-Jährige hatte den ehemaligen Co-Trainer von Ex-Köln-Coach Steffen Baumgart (54) im Sommer überraschend vom FC Union Berlin losgeeist.

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Intern sei man überzeugt, dass der bisherige Kwasniok-Assistent durchaus das Zeug dazu habe, als Chef-Trainer zu arbeiten.

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Co-Trainer René Wagner (37) soll ein heißer Nachfolge-Kandidat für den aktuellen Coach des 1. FC Köln sein. (Archivfoto)  © Andreas Gora/dpa

Rettet Friedhelm Funkel den 1. FC Köln ein zweites Mal?

Oder kommt es etwa zu einer dritten Rückkehr von Trainer-Legende Friedhelm Funkel (72)?  © Federico Gambarini/dpa

Wie wichtig ein Sieg für Kwasniok ist, zeigt auch eine Aussage von Kessler. "Wir werden an Punkten gemessen, und es würde uns guttun, wenn wir mal wieder Spiele gewinnen", macht der 40-Jährige im Vorfeld der richtungsweisenden Partie klar.

Im Umfeld des Geißbockheims geistert aber nicht nur der Name von René Wagner herum, sondern auch von einem alten Bekannten, der erst im vergangenen Sommer eingesprungen war. Die Rede ist von Friedhelm Funkel (72)!

Bereits 2021 rettete die Trainer-Legende die Kölner vor dem Absturz in die zweite Liga. Damals gelang der Klassenerhalt über die Relegation gegen Holstein Kiel (0:1, 5:1).

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In der vergangenen Saison übernahm der 72-Jährige dann kurz vor Ende der Spielzeit für Gerhard Struber (49) und führte die Domstädter mit zwei Siegen sicher zum Aufstieg – bleiben durfte er dennoch nicht.

Nach Informationen von "BILD" sei eine erneute Rückkehr zum 1. FC Köln jedoch nur eine Not-Not-Lösung.

Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 25 92:24 66
2 Borussia Dortmund 25 53:26 55
3 TSG 1899 Hoffenheim 25 53:33 49
4 VfB Stuttgart 25 50:34 47
5 RB Leipzig 25 48:34 47
6 Bayer 04 Leverkusen 25 48:32 44
7 Eintracht Frankfurt 25 48:49 35
8 SC Freiburg 25 37:42 34
9 FC Augsburg 25 31:43 31
10 Hamburger SV 25 28:36 29
11 1. FC Union Berlin 25 30:42 28
12 Borussia Mönchengladbach 25 28:43 25
13 SV Werder Bremen 25 29:45 25
14 1. FC Köln 25 34:43 24
15 1. FSV Mainz 05 25 29:41 24
16 FC St. Pauli 25 23:40 24
17 VfL Wolfsburg 25 34:55 20
18 1. FC Heidenheim 25 24:57 14

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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