Er soll Trainerteam komplettieren: 1. FC Köln holt Eigengewächs zurück

Köln - Nach der Freistellung von Lukas Kwasniok (44) und dessen Assistenten Frank Kaspari (55) am vergangenen Wochenende hat der 1. FC Köln nach einem weiteren Co-Trainer für den neuen Interim René Wagner (37) gesucht. Nun sind die Geißböcke bei einem ehemaligen Nachwuchsspieler fündig geworden.

Beim Abschiedsspiel von FC-Ikone Lukas Podolski (40) im Oktober 2024 stülpte sich Lukas Sinkiewicz (40. r.) noch einmal das Trikot mit dem Geißbock auf der Brust über. (Archivbild)  © Federico Gambarini/dpa

Ab sofort wird Lukas Sinkiewicz (40) das Team rund um Wagner komplettieren. Schon am Freitag soll der 40-Jährige erstmals zusammen mit den Profis auf dem Rasen stehen. Das hat der Aufsteiger am Freitag mitgeteilt.

Demnach habe FC-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) explizit nach einem Co-Trainer gesucht, der selbst in der Bundesliga aktiv war. Schließlich sind weder Wagner noch der bereits vor wenigen Tagen vorgestellte Assistenzcoach Armin Reutershahn (66) jemals als Spieler in Deutschlands höchster Spielklasse aufgelaufen.

"Für uns war es wichtig, unser Trainerteam um eine Persönlichkeit zu erweitern, die selbst auf eine erfolgreiche Profikarriere zurückblickt und diese Erfahrung tagtäglich in die Arbeit mit der Mannschaft einbringen kann", erklärt Kessler und ergänzt: "Lukas kennt den FC, ist ein guter Typ und damit eine ideale Ergänzung für unser Trainerteam."

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Sinkiewicz war zuletzt zwischen Oktober 2024 und Dezember 2024 Cheftrainer beim Fünftligisten SV Bergisch Gladbach 09, konnte dort mit einem Schnitt von 0,57 Punkten pro Spiel aber nicht überzeugen. Zuvor stand er von Juli 2022 bis April 2023 beim Regionalligisten Bonner SC an der Seitenlinie.

Der 40-Jährige, der wie FC-Ikone Lukas Podolski (40) in Polen geboren wurde, kann allerdings auch auf einen großen Erfahrungsschatz als Co-Trainer zurückblicken: Von Juli 2018 bis Juni 2022 arbeitete Sinkiewicz als Assistent bei der zweiten Mannschaft von Fortuna Düsseldorf, nachdem er in der Saison 2017/18 André Pawlak (55) und Patrick Helmes (42) in der Zweitvertretung des FC unterstützte.

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Bei seinem Debüt für die deutsche Nationalelf in einem Länderspiel gegen die Türkei im Oktober 2005 stand der Innenverteidiger 90 Minuten auf dem Rasen. (Archivbild)  © ALI OZLUER / AFP

Lukas Sinkiewicz feierte als Spieler früh große Erfolge

Als Spieler feierte er sein Bundesligadebüt im Jahr 2004, kurz bevor der FC den Abstieg ins Unterhaus hinnehmen musste. Anschließend gehörte er zwei Jahre lang zu den Stammspielern und durfte in dieser Zeit sogar dreimal für die deutsche Nationalelf auflaufen.

Zur Saison 2007/08 wechselte er schließlich ausgerechnet zu Rhein-Rivale Bayer 04 Leverkusen, erlitt dort aber schon in seiner ersten Spielzeit einen Kreuzbandriss. Es folgten Stationen beim FC Augsburg und beim VfL Bochum, aufgrund von mehreren Verletzungen erreichte er allerdings nie wieder das Niveau von seinen Anfangsjahren.

Seine Profi-Karriere beendet er schließlich nach der Saison 2014/15.

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Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 27 97:25 70
2 Borussia Dortmund 27 58:28 61
3 VfB Stuttgart 27 56:36 53
4 RB Leipzig 27 53:35 50
5 TSG 1899 Hoffenheim 27 54:39 50
6 Bayer 04 Leverkusen 27 52:36 46
7 Eintracht Frankfurt 27 50:51 38
8 SC Freiburg 27 39:44 37
9 1. FC Union Berlin 27 31:46 31
10 FC Augsburg 27 33:50 31
11 1. FSV Mainz 05 27 33:42 30
12 Hamburger SV 27 31:40 30
13 Borussia Mönchengladbach 27 33:46 29
14 SV Werder Bremen 27 30:47 28
15 1. FC Köln 27 38:47 26
16 FC St. Pauli 27 24:44 24
17 VfL Wolfsburg 27 35:57 21
18 1. FC Heidenheim 27 27:61 15

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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