"Mein Vater hat es mir verschwiegen": FC-Neuzugang erzählt kuriose Wechselgeschichte

Köln - Paul Okon-Engstler (21) soll dem Mittelfeld des 1. FC Köln neue Impulse verleihen. Am Rande des Trainingslagers in Kitzbühel hat der Australier von einer kuriosen Geschichte rund um seinen Wechsel vom Sydney FC in die Domstadt erzählt.

Für rund eine Million Euro hat der 1. FC Köln Mittelfeldspieler Paul Okon-Engstler (21) vom Sydney FC aus Australien geholt.  © IMAGO/Beautiful Sports International

Denn der in Belgien geborene 21-Jährige wusste lange Zeit gar nicht, dass FC-Sportchef Thomas Kessler (40) sich längst bei seinen Beratern gemeldet und großes Interesse an ihm hinterlegt hatte. "Mein Berater und mein Vater haben versucht, mir während der Weltmeisterschaft nichts davon zu erzählen, damit ich mich voll und ganz darauf fokussieren kann, das Turnier zu spielen", verrät Okon-Engstler in einer Medienrunde am Wilden Kaiser. 

Erst nachdem die australische Nationalelf aus dem Turnier ausgeschieden war, erfuhr der Mittelfeldmann demnach von der Anfrage aus Deutschland. Er habe sich dann aber sehr gefreut, "dass ein Verein wie Köln an mir interessiert ist".

Dementsprechend musste Okon-Engstler auch nicht lange überlegen, ob er den Transfer durchziehen will. Der Start verlief allerdings unglücklich: Bevor der 21-Jährige den obligatorischen Medizincheck absolvieren konnte, lag er rund eine Woche lang krank im Bett. Anschließend ging es mit den Kölnern direkt ins Trainingslager nach Österreich.

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Über den FC und seine Fans hat er trotzdem schon so einiges Positives von seinen neuen Kollegen gehört. Daher könne er es auch "kaum abwarten, sie im Stadion zu sehen und vor ihnen zu spielen".

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So beschreibt FC-Köln-Neuzugang Paul Okon-Engstler seine Qualitäten

Für die australische Nationalelf stand Okon-Engstler (r.) bei der WM 2026 in allen vier Spielen auf dem Rasen.  © Maddy Grassy/AP/dpa

Dann dürfen sich die Anhänger auf einen Spieler freuen, der sein Herz auf dem Platz lässt. "Ich mache gerne mal die Drecksarbeit, erobere Bälle vom Gegner und gebe dem Team Stabilität", beschreibt sich der 21-Jährige selbst. 

Allein auf defensive Aufgaben will er sich allerdings nicht begrenzen - im Gegenteil: "Ich mag es sehr gerne, den Ball am Fuß zu haben", sagt er. Daneben besticht er durch ein präzises Passspiel, auch bei langen Bällen. 

Ein Beispiel dafür: Beim 2:0-WM-Auftaktsieg der Australier gegen die Türkei bereitete Okon-Engstler den Führungstreffer der Socceroos mit einem 40-Meter-Sahnepass auf das frühere Bayern-Talent Nestory Irankunda (20) vor. 

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Damit solche Spielzüge auch mit den FC-Profis möglich sind, bereitet sich der 21-Jährige aktuell mit der Mannschaft auf die kommende Spielzeit vor. Auf die ersten Tage im FC-Dress blickt er positiv zurück: "Es hat viel Spaß gemacht, das ganze Team kennenzulernen und ich bin sehr froh, hier zu sein."

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