Talent aus Übersee im Anflug? FC steht vor Verpflichtung von WM-Fahrer
Köln - Der 1. FC Köln steht angeblich vor der Verpflichtung des australischen WM-Fahrers Paul Okon-Engstler (21) vom Sydney FC.
Spieler und Vereine sollen sich sogar schon auf die Modalitäten eines Wechsels verständigt haben, wie Transferexperte Florian Plettenberg (38) in den sozialen Medien berichtet.
Demnach soll FC-Sportchef Thomas Kessler (40) bereit sein, rund eine Million Euro für den Linksfuß auf den Tisch zu legen. Okon-Engstler soll in Köln einen Vertrag bis 2030 unterschreiben. Der obligatorische Medizincheck sowie die anschließende Vertragsunterzeichnung sollen für die kommende Woche anberaumt sein.
Zuletzt stand Okon-Engstler, der im defensiven Mittelfeld beheimatet ist, in allen vier WM-Spielen der australischen Nationalelf auf dem Rasen. Beim 2:0-Sieg über die Türkei gelang dem Youngster gar eine Vorlage.
Okon-Engstler wurde 2005 in Belgien geboren, als sein ebenfalls als Profi-Fußballer aktiver Vater für den KV Oostende auflief.
Mit nur 14 Jahren wechselte er aus seiner Heimat in die Jugend des Club Brügge, wo er sich drei Jahre später dank starker Leistungen in den Fokus von Benfica Lissabon spielen konnte. Beim portugiesischen Spitzenklub blieb dem Youngster der Durchbruch bei den Profis allerdings verwehrt. Im Sommer 2025 kehrte er daher zurück nach Australien und schloss sich dem Sydney FC an.
Verpflichtung von Paul Okon-Engstler soll unabhängig von Interesse an Edson Álvarez sein
In der Pazifik-Metropole gelang ihm daraufhin schnell der Durchbruch: In seiner ersten Saison lief der 21-Jährige als Stammkraft auf, absolvierte 30 Spiele und schraubte seinen Marktwert laut "transfermarkt.de" auf inzwischen 1,2 Millionen Euro hoch. Im November durfte er schließlich für die australische Nationalelf debütieren, für die er inzwischen zehnmal auf dem Rasen stand.
Zuletzt hatten die Kölner mit einem angeblichen Interesse an Mexikos Nationalmannschaftskapitän Edson Álvarez (28) für Schlagzeilen gesorgt. Zwar läuft der 28-Jährige, ebenso wie Okon-Engstler im zentralen Mittelfeld auf, die Transfers sollen laut Plettenberg aber komplett unabhängig voneinander forciert werden.
Titelfoto: Maddy Grassy/AP/dpa
