Nach böser Klatsche bei Borussia Dortmund: 1. FC Köln im Sinkflug Richtung 2. Liga!

Köln - Geht am Geißbockheim die Angst vor dem siebten Abstieg der Klubgeschichte um? Nach dem katastrophalen 1:6 bei Meisteraspirant Borussia Dortmund muss sich der Effzeh auf einen harten Fight im Kampf um den Klassenerhalt einstellen.

Sechs Buden schenkte der BVB dem Effzeh am vergangenen Samstag ein. So viele wie noch kein Team zuvor in dieser Saison!
Sechs Buden schenkte der BVB dem Effzeh am vergangenen Samstag ein. So viele wie noch kein Team zuvor in dieser Saison!  © Ina FASSBENDER/AFP

Die Niederlage im Signal-Iduna-Park war das fünfte Spiel ohne dreifachen Punkterfolg in Serie. Den gab es zuletzt am 12. Februar im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (3:0).

Was folgte, war an Enttäuschung und Frust kaum zu überbieten. Niederlagen gegen die ohnehin massiv vom Abstieg bedrohten Stuttgarter (0:3) oder den VfL Bochum (0:2) brachten die Kölner wieder näher ran an den Tabellenkeller.

Seitdem zieht das Abstiegsgespenst in Köln-Müngersdorf immer größere Kreise. Rutscht die Truppe von Trainer Steffen Baumgart (51) in den verbliebenen neun Saisonspielen daher noch richtig unten rein? Gut möglich! Denn während der FC in den letzten fünf Duellen lediglich einen einzigen Punkt einfuhr, sammelte die Konkurrenz fleißig Punkte.

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Der FC Schalke 04 zum Beispiel - vor einigen Wochen bereits als Absteiger eingeplant - erspielte sich in den letzten Wochen neun Zähler und rückte so bis auf sechs Punkte an die Kölner heran.

Auch der VfL Bochum sicherte sich im selben Zeitraum sechs Punkte und robbte sich immer näher an die Baumgart-Elf heran.

Wo zeigen die Finger hin? Bleibt der Effzeh oben oder geht's nach unten in die 2. Bundesliga?
Wo zeigen die Finger hin? Bleibt der Effzeh oben oder geht's nach unten in die 2. Bundesliga?  © Ina FASSBENDER/AFP
FC-Keeper Marvin Schwäbe (27) hatte nach den sechs Gegentoren vom BVB die Schnauze offenbar voll.
FC-Keeper Marvin Schwäbe (27) hatte nach den sechs Gegentoren vom BVB die Schnauze offenbar voll.  © Ina FASSBENDER/AFP

Bringt ein Neuzugang aus Belgien Stabilität in die Abwehr des FC Köln?

Für die nötige Stabilität könnte in Zukunft Boris Popovic (23) sorgen. Der Abwehrspieler wird in Köln hoch gehandelt.
Für die nötige Stabilität könnte in Zukunft Boris Popovic (23) sorgen. Der Abwehrspieler wird in Köln hoch gehandelt.  © IMAGO / Sportpix

Lediglich auf Hertha BSC oder die TSG Hoffenheim ist aus Sicht der Geißböcke derzeit noch Verlass, weil sie momentan ähnlich schlecht punkten. Sechs Zähler trennen die Domstädter momentan vom Relegationsplatz 16 - aber auch nur sieben von der roten Laterne, die derzeit noch der VfB Stuttgart in den Händen trägt.

Auch das desolate Auftreten beim BVB legte einmal mehr die Probleme der Kölner offen: die instabile Defensive! Helfen soll dabei in Zukunft Verteidiger Boris Popovic (23) von Cercle Brügge aus Belgien.

Der serbische U21-Nationalspieler soll nach Angaben der französischen Zeitung L´Equipe in den Fokus der Kölner gerückt sein und das Interesse von Sportchef Christian Keller (44) geweckt haben. Auch der vereinsnahe Geissblog berichtet über das Interesse des Tabellen-13.

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Popovic gilt mit seinen jungen Jahren noch als Abwehrtalent. Sein Marktwert beläuft sich derzeit auf 800.000 Euro - lediglich sein Vertrag könnte zum Problem werden. Bis 2025 ist der Innenverteidiger noch an seinen Klub gebunden. Fraglich also, ob der Serbe sich das Projekt FC auch in der 2. Bundesliga antun würde...

Titelfoto: Ina Fassbender/afp (2)

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