Trotz Ergebniskrise und Abwehr-Sorgen: Lukas Kwasniok hat Bock auf Rückrunde

Köln/La Nucia (Spanien)- Im Winter-Trainingslager in La Nucia entwickelt Lukas Kwasniok (44) richtig Bock auf den anstehenden Start ins neue Kalenderjahr mit dem 1. FC Köln.

Lukas Kwasniok will mit seinen Kölnern am Wochenende in Heidenheim direkt punkten.
Lukas Kwasniok will mit seinen Kölnern am Wochenende in Heidenheim direkt punkten.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Trotz zuletzt sechs sieglosen Spielen in Folge und der zeitgleich immer größeren Abwehrprobleme ist der 44-Jährige voller Tatendrang.

"Ich glaube, dass wir gut gerüstet sind. Wir werden alles dafür geben, um Heidenheim in der Tabelle hinter uns zu lassen. Es wird kein Zuckerschlecken werden, da müssen wir unseren Mann stehen", lautet die Kampfansage vorm Jahres-Auftakt beim 1. FC Heidenheim am Samstagnachmittag.

Für Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey (20) kommt - in der von Verletzungen geplagten Defensive - ein Startelfeinsatz aber noch zu früh. "Wir müssen ihn erst einmal ankommen lassen, er muss die Namen der Jungs lernen. Er ist mit im Kader, aber es ist unwahrscheinlich, dass er gleich beginnen wird."

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Stattdessen sollen die Geißböcke hinter den Kulissen an der Rückkehr eines alten Bekannten arbeiten. Laut BILD scheint Ex-Kölner Sebastiaan Bornauw (26) von Leeds United in den Mittelpunkt gerückt sein.

Der Belgier kennt das Rheinland in- und auswendig, stand schon von 2019 bis 2021 beim Effzeh unter Vertrag.

Ob mit oder ohne Bornauw: Der 1. FC Köln ist zum Start ins neue Jahr minimal unter Zugzwang. Sich stressen lassen will sich Kwasniok trotz Ergebniskrise aber nicht.

"Ich kann betonen, in den letzten 33 Jahren hat der FC eine Bundesliga-Saison nur dreimal auf einem einstelligen Platz beendet. Dann muss man den elften Platz als Aufsteiger in dieser Saison nach 15 Spielen zu schätzen wissen."

Titelfoto: Bildmontage: Rolf Vennenbernd/dpa

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