Wechsel geplatzt! FC Köln verhandelte im Winter über Transfer von Klublegende Timo Horn

Köln - Beinahe hätte sich im Winter Timo Horn (29) vom 1. FC Köln verabschiedet! Aus finanziellen Gründen scheiterte der Transfer jedoch auf der Zielgeraden.

Timo Horn (29, Fotos) verlor vor einiger Zeit den Kampf ums FC-Tor gegen Konkurrent Marvin Schwäbe (27).
Timo Horn (29, Fotos) verlor vor einiger Zeit den Kampf ums FC-Tor gegen Konkurrent Marvin Schwäbe (27).  © Montage: ANNEGRET HILSE / POOL / AFP, UWE KRAFT/AFP

201 Bundesligaspiele, sechs Auftritte in der UEFA Europa League und 98 Begegnungen in der 2. Bundesliga stehen auf dem Konto des 29-Jährigen.

Die langjährige Nummer eins stand Angaben des Express zufolge im vergangenen Winter kurz vor einem Wechsel in die Niederlande!

Daraus wurde anscheinend aus finanziellen Gründen nichts. Denn Horn - der in der Domstadt trotz Reservistenrolle ein stattliches Gehalt in Höhe von circa drei Millionen Euro jährlich einstreichen soll - schien dem nicht genannten Klub aus den Niederlanden einfach zu teuer zu sein.

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Ein Lied, das auch der Effzeh laut mitsingen kann! Denn der 29-Jährige liegt dem klammen Klub gehörig auf der Tasche. Diesen Zustand will Geschäftsführer Christian Keller (44) nur allzu gern ändern und das Salär des Ex-Dauerbrenners drastisch reduzieren.

Verlässt Timo Horn den FC Köln oder bleibt er? Klassenerhalt wichtiger als "Situation Einzelner"

Eines seiner letzten Pflichtspiele absolvierte Horn Mitte September 2021 beim 1:1 gegen RB Leipzig.
Eines seiner letzten Pflichtspiele absolvierte Horn Mitte September 2021 beim 1:1 gegen RB Leipzig.  © Uwe Kraft/AFP

Fakt ist: Horn will spielen - egal wo! Mit seinen 29 Jahren befindet sich der Ersatz von Marvin Schwäbe (27) nah am besten Fußballer-Alter.

"Ich gehe davon aus, dass demnächst neue Stände kommen. Nicht nur bei Timo, sondern auch bei allen anderen Spielern, da wir dem Saisonende entgegengehen. Wir werden Antworten geben können oder selbst welche kriegen", merkte FC-Trainer Steffen Baumgart (51) vor wenigen Tagen an.

Seinem Schützling zwischen den Pfosten - den einst Peter Stöger (56) aus der Jugend holte und ins Tor schmiss - stehen lediglich zwei Optionen zur Verfügung. Entweder verzichtet der werdende Vater beim FC drastisch auf Gehalt - die Rede ist von einem mittleren sechsstelligen Betrag - oder er schließt sich ab dem 1. Juli einem neuen Klub an.

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Ein Verbleib in der Bundesliga gilt derzeit als ausgeschlossen. Alle 18 Vereine der Beletage des deutschen Fußballs sind im Tor bestens aufgestellt und haben keinen Bedarf.

Voraussetzung für mögliche Vertragsgespräche ist allerdings der Klassenerhalt! "Wir wollen jetzt erfolgreich spielen und nicht über Situationen Einzelner reden", stellte Baumgart fest. Die Situation wäre nach einem möglichen siebten Abstieg der Vereinsgeschichte eine deutlich andere.

Titelfoto: Montage: ANNEGRET HILSE / POOL / AFP, UWE KRAFT/AFP

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