Er stand nur 13 Minuten auf dem Rasen: Bleibt Bayern-Bubi Chavez beim 1. FC Köln?
Köln - Für den 1. FC Köln stand Winter-Neuzugang Felipe Chavez (18) bislang nur 13 Minuten auf dem Rasen. Bei den Bossen des Aufsteigers hat die Leihgabe des FC Bayern München offenbar trotzdem einen guten Eindruck hinterlassen: Angeblich soll der portugiesische Nationalspieler über den Sommer hinaus in der Domstadt bleiben.
Wie die Münchener "Abendzeitung" berichtet, plant FC-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) die vereinbarte Kaufoption im mittleren einstelligen Millionenbereich für das 18-jährige Mittelfeld-Talent zu aktivieren.
Wie lange der Kontrakt von Chavez am Geißbockheim dann laufen würde, ist zwar nicht bekannt. Weil sich der deutsche Rekordmeister aber eine doppelte Rückkaufoption für die Jahre 2027 und 2028 gesichert haben soll, dürfte sein Vertrag mindestens bis 2029 datiert sein.
Beim FC hält man jedenfalls große Stücke auf den 18-Jährigen - auch, wenn er bislang lediglich zwei Joker-Einsätze auf der Habenseite stehen hat.
So bringe Chavez "ein sehr interessantes Profil mit" und habe "beim FC Bayern eine hervorragende Ausbildung" genossen, erklärte Kessler schon bei seiner Verpflichtung.
FC-Köln-Trainer Lukas Kwasniok stellt Bayern-Leihgabe Felipe Chavez mehr Spielzeit in Aussicht
Trainer Lukas Kwasniok (44) lobte den Mittelfeldspieler hingegen für "sein schlaues Verhalten, um den Ball zu bekommen", und seine Fähigkeit, "trotz körperlicher Nachteile gegenüber großen Spielern auch auf Bundesliga-Niveau Akzente" setzen zu können.
Dass er bislang trotzdem nur wenig Spielzeit bekommen hat, dürfte auch an den Gegnern liegen, gegen die der FC seit seiner Verpflichtung am Deadline Day Anfang Februar ranmusste: Mit RB Leipzig, dem VfB Stuttgart, der TSG 1899 Hoffenheim, dem FC Augsburg und Borussia Dortmund traf der Aufsteiger auf vier der aktuell fünf besten deutschen Teams.
"Gegen die Besten müssen wir in allererster Linie mit Physis und kämpferischen Elementen dagegenhalten", weiß auch Kwasniok. Mit Blick auf Chavez verspricht er aber: "Gegen Mannschaften auf Augenhöhe ist er mehr gefragt."
Titelfoto: Sven Hoppe/dpa
