Wichtiger Sieg gegen VfL! Matchwinner Maina lässt 1. FC Köln jubeln

Köln - Der 1. FC Köln hat am Freitagabend einen wichtigen 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg eingefahren. Matchwinner war mit Linton Maina der Spieler, der vor der Partie ein Extralob von Trainer Lukas Kwasniok bekommen hatte.

FC-Köln-Flitzer Linton Maina erzielte gegen den VfL Wolfsburg das Tor des Tages.
FC-Köln-Flitzer Linton Maina erzielte gegen den VfL Wolfsburg das Tor des Tages.  © Marius Becker/dpa

"Harte Arbeit wird belohnt", sagte der Übungsleiter unter der Woche mit Blick auf seinen Außenbahnflitzer, der über weite Strecken der Hinrunde keine Rolle spielte, zuletzt aber immer besser in Fahrt kam.

Die Folge: Kwasniok lobte Maina unter der Woche beinahe überschwänglich für seine Comeback-Qualitäten und versprach ihm gegen die Wölfe einen Einsatz von Beginn an.

Eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte: Ausgerechnet Maina war es nämlich, dem das Tor des Tages gelang - auch, wenn er dafür die freundliche Mithilfe von VfL-Verteidiger Moritz Jenz brauchte: Der Ex-Schalker fälschte den Distanzschuss des Kölners unhaltbar für seinen Schlussmann Kamil Grabara ab (29.).

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Dabei war den Hausherren, die erneut ohne Shootingstar Said El Mala begannen, insbesondere in der Anfangsphase der enorme Druck nach der unnötigen 2:1-Niederlage beim SC Freiburg am vergangenen Wochenende anzumerken - schließlich standen die Wölfe vor Spielbeginn nur einen Punkt hinter der Kwasniok-Elf.

Symptomatisch für das bis dahin lahme FC-Spiel war dann ein Freistoßversuch von Alessio Castro-Montes in der 17. Spielminute: Aus eigentlich aussichtsreicher Position wollte der Belgier Maina mit einem Pass bedienen, sein Versuch war aber unerreichbar und landete im Toraus.

Die VfL-Defensive um Vinicius Souza (r.) wurde insbesondere in der ersten Halbzeit schwindelig gespielt.
Die VfL-Defensive um Vinicius Souza (r.) wurde insbesondere in der ersten Halbzeit schwindelig gespielt.  © Marius Becker/dpa

FC spielt Wölfe phasenweise an die Wand

FC-Trainer Lukas Kwasniok setzte gegen die Niedersachsen auf die richtige Startelf.
FC-Trainer Lukas Kwasniok setzte gegen die Niedersachsen auf die richtige Startelf.  © Marius Becker/dpa

Tatsächlich war das für die Geißböcke aber eine Art Weckruf. Nur eine Zeigerumdrehnung später hatte Sturm-Kante Ragnar Ache die große Chance auf das 1:0, seinen Kopfball konnte Grabara aber mit einem starken Reflex entschärfen.

In der Folge übernahmen die Hausherren immer mehr die Kontrolle, insbesondere in der ersten Halbzeit spielte der FC seinen Keller-Konkurrenten regelrecht an die Wand. Einziger Wermutstropfen: Der Aufsteiger hätte schon viel früher den Deckel draufmachen und so den Niedersachsen den Stecker ziehen müssen.

So kam es, wie es im Fußball eben (fast) immer kommt: In der Schlussphase übernahmen die Gäste, die aus disziplinarischen Gründen auf Topscorer Mohammed Amoura verzichtet hatten, immer mehr die Spielkontrolle. Dženan Pejčinović und die Joker Adam Daghim und Kento Shiogai vergaben aber beste Gelegenheiten.

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Mit dem Sieg baut der FC den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf acht Punkte aus. Der VfL Wolfsburg steht bei einem Spiel mehr nur vier Zähler vor der roten Zone.

Statistik zum Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg

Bundesliga, 20. Spieltag

1. FC Köln - VfL Wolfsburg 1:0 (1:0)

1. FC Köln: Schwäbe - Sebulonsen, Martel, Özkacar - Castro-Montes, Krauß, Kaminski (75. El Mala), Lund (86. van den Berg), Bülter (66. Johannesson), Maina (75. Thielmann) - Ache (86. Niang)

VfL Wolfsburg: Grabara - Fischer (74. Kumbedi), Vavro, Jenz, Gerhardt (90. Zehnter) - Vinicius Souza (46. Daghim), Arnold, Eriksen, Majer (46. Shiogai), Wimmer (74. Lindström) - Pejcinovic

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)

Zuschauer: 50.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Linton Maina (29.)

Gelbe Karten: Ragnar Ache (58.) / Christian Eriksen (65.), Kento Shiogai (71.), Moritz Jenz (80.), Yannick Gerhardt (90.)

Titelfoto: Bildmontage: Marius Becker/dpa (2)

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