Bricht Unions Bollwerk komplett zusammen? Drittes Abwehr-Ass könnte gehen

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Berlin - Bislang geht man davon aus, dass Union Berlin auf einen Schlag zwei seiner Abwehr-Asse im Sommer verlieren wird, aber es könnte sogar noch schlimmer kommen.

Leopold Querfeld (22) hat in dieser Saison bei Union Berlin mit starken Leistungen das Interesse anderer Klubs geweckt.
Leopold Querfeld (22) hat in dieser Saison bei Union Berlin mit starken Leistungen das Interesse anderer Klubs geweckt.  © Harry Langer/dpa

Die ablösefreien Abgänge von Danilho Doekhi und Diogo Leite (beide 27) stehen nach allgemeiner Auffassung so gut wie fest. Die Innenverteidiger werden schon seit langer Zeit immer wieder mit Wechselgerüchten in Verbindung gebracht und beide wollen jetzt noch einmal den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen.

Damit würde Leopold Querfeld (22) automatisch zum Abwehrchef aufsteigen, so dachte man bislang zumindest, doch nach Informationen von Florian Plettenberg (38) könnten sogar das komplette Abwehrbollwerk der Eisernen zerbröseln.

Im Vertrag des jungen Österreichers soll nämlich eine Ausstiegsklausel eingebaut sein, die ihm einen Transfer unterhalb seines aktuellen Marktwerts ermöglichen würde, wie der Sky-Transferexperte beim Kurznachrichtendienst X mitteilte.

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Und die Köpenicker wären dann wohl zum Handeln gezwungen, wollen sie nicht noch einen ihrer besten Spieler ablösefrei ziehen lassen, denn das Arbeitspapier des Wieners soll nur noch für die kommende Saison gültig sein.

Sky-Experte Florian Plettenberg berichtet bei X von Leopold Querfelds Ausstiegsklausel

Großes Interesse an Union Berlins Abwehr-Ösi Leopold Querfeld

Leopold Querfeld (2.v.l.) konnte sich in dieser Saison auch schon mehrfach als Torschütze feiern lassen.
Leopold Querfeld (2.v.l.) konnte sich in dieser Saison auch schon mehrfach als Torschütze feiern lassen.  © Christian Charisius/dpa

Sein Alter, gepaart mit der Erfahrung, die er in jungen Jahren schon sammeln konnte und natürlich der günstige Preis machen ihn zu einem Schnäppchen auf dem Transfermarkt.

Kein Wunder also, dass es laut Plettenberg Interesse von Rivalen aus der Bundesliga, aber auch aus Frankreich, Italien und der Premier League geben soll.

Querfeld wechselte im Sommer 2024 für schlappe drei Millionen Euro von seinem Jugendklub SK Rapid an die Alte Försterei und hat seinen Marktwert inzwischen auf geschätzt 18 Millionen Euro hochgeschraubt.

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Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase etablierte sich der österreichische Nationalspieler in der zweiten Saisonhälfte zur Stammkraft und verdrängte den bisherigen Abwehrchef Kevin Vogt (34) aus der Startelf.

Für den Hauptstadtklub absolvierte Leopold Querfeld bislang insgesamt 61 Pflichtspiele, in denen er neunmal ins Schwarze traf und zwei Vorlagen beisteuerte. In der aktuellen Saison wurde der 22-Jährige sogar zum Elfmeterschützen Nummer eins der Berliner ernannt.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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