Union Berlin bastelt an neuer Abwehr: Nationalspieler soll kommen
Berlin - Union Berlin bastelt weiter an einem neuen Abwehrbollwerk und hat dabei offenbar einen Schweizer Nationalspieler ins Auge gefasst.
Nach Kicker-Informationen wollen die Eisernen im Sommer Eray Cömert (28) in die Alte Försterei lotsen. Der Innenverteidiger wäre ablösefrei zu haben und würde somit perfekt ins Beuteschema der Berliner passen.
Die Köpenicker verlieren im Sommer aller Voraussicht nach auf einen Schlag ihre beiden Abwehr-Stars Danilho Doekhi und Diogo Leite (beide 27).
Der Niederländer soll von Leeds United und Borussia Dortmund umworben sein, während der Portugiese ebenfalls beim BVB im Gespräch war und zuletzt in den Fokus von Olympiakos Piräus gerückt sei.
Damit verbleiben als gelernte Innenverteidiger Leopold Querfeld (22) und Stanley Nsoki (27), der nach seiner Leihe von der TSG Hoffenheim fest verpflichtet werden soll.
Zusätzlich wurde bereits im Winter mit Zeno Van Den Bosch (22) ein Neuzugang fürs Abwehrzentrum eingetütet und jüngst machte die Nachricht die Runde, dass Aufstiegsheld Marvin Friedrich (30) nach Köpenick zurückkehren soll.
Eray Cömert könnte ablösefrei vom FC Valencia zu Union Berlin wechseln
Cömert würde dem neuen Trainer eine weitere Alternative in der Hintermannschaft bieten, zumal er auch im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen kann.
Der 28-Jährige steht bis Saisonende noch beim FC Valencia unter Vertrag, ist bei den Spaniern aber nie richtig zum Zug gekommen. Seit seinem Wechsel vom FC Basel im Winter 2022 hat der 20-fache National-Kicker lediglich 52 Pflichtspiele für den La-Liga-Klub absolviert.
Zwischenzeitlich war der Rechtsfuß an den FC Nantes und Real Valladolid ausgeliehen und ist auch nach seiner Rückkehr in der laufenden Spielzeit erst in der zweiten Saisonhälfte vermehrt zum Einsatz gekommen.
Im Sommer wird Eray Cömert aber erst einmal mit der Nati – so nennen die Schweizer ihre Nationalmannschaft – bei der Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA antreten.
In Gruppe B trifft er mit den Eidgenossen auf Katar, Bosnien-Herzegowina und die Co-Gastgeber mit dem Ahornblatt. Ob sein Weg anschließend in die Hauptstadt führt, wird sich zeigen.
Titelfoto: Tom Weller/dpa

