"Leichtes" Heimspiel für Union Berlin: Borussia Dortmund kommt

Berlin - Zugegeben, von "leicht" zu sprechen, ist ein wenig provokant, aber wenn man sich die Heimbilanz von Union Berlin gegen Borussia Dortmund anschaut, auch durchaus berechtigt.

Im Hinspiel durften sich die Spieler von Borussia Dortmund über einen 3:0-Sieg freuen.  © Federico Gambarini/dpa

Vier von sechs Spielen konnten die Eisernen gegen den BVB in der Alten Försterei nämlich für sich entscheiden. Woran das liegt, vermochte Steffen Baumgart (54) bei der Pressekonferenz vor der Partie nicht genau zu erklären.

Der Union-Coach führte schlichtweg jeweils gute Leistungen an. "Grundsätzlich ist es so, dass wir hier zu Hause natürlich eine gewisse Heimstärke haben, auch das Selbstbewusstsein - egal wer kommt - dementsprechend aufzutreten", stellte er fest.

"Gleichzeitig können wir natürlich auch davon reden, dass wir regelmäßig den Arsch voll in Dortmund kriegen", bemerkte der 54-Jährige süffisant und stellte damit die Stärke des kommenden Gegners heraus.

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"Wir freuen uns einfach auf ein richtig gutes Spiel, was wir natürlich erfolgreich gestalten wollen", so der Trainer. Das Stadion in Köpenick wird natürlich einmal mehr ausverkauft und auch der Gästeblock pickepackevoll sein.

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Steffen Baumgart nimmt Niko Kovač in Schutz

Steffen Baumgart (l.) kann die anhaltende Kritik an seinem Kollegen Niko Kovač (beide 54) nicht nachvollziehen.  © Marius Becker/dpa

Als Motivator muss er vor dem Duell nicht sonderlich in Erscheinung treten: "Also, wenn Borussia Dortmund da als Gegner steht, brauchst du keinen motivieren, da sollten sie alle motiviert sein, werden sie auch sein", betonte Baumgart.

Wenn er Dortmund als gegnerischer Trainer bewerte, dann sehe er Platz zwei in der Bundesliga, die zweitbeste Abwehr im Oberhaus und eine richtig starke Offensive.

"Ich glaube, dass mit Dortmund eine der besten Mannschaften auf uns zukommt, eine Mannschaft, die sehr, sehr wenig Torchancen zulässt", konstatierte der FCU-Coach.

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Und dann ergriff er noch Partei für seinen Kollegen Niko Kovač (54): "Ich muss mir immer anhören, [...] was sie alles nicht können. Finde ich schon schwierig, wenn ein gegnerischer Kollege sich mittlerweile für Siege rechtfertigen muss", prangerte Steffen Baumgart an.

Der Kroate bedankte sich mittlerweile für den Beistand. Am Samstag muss diese "Trainer-Freundschaft" dann aber ab 18.30 Uhr (Sky) für mindestens 90 Minuten ruhen.

Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 19 71:14 51
2 Borussia Dortmund 18 35:17 39
3 TSG 1899 Hoffenheim 18 35:21 34
4 RB Leipzig 18 33:24 33
5 VfB Stuttgart 18 33:26 33
6 Bayer 04 Leverkusen 18 34:25 30
7 Eintracht Frankfurt 19 38:39 28
8 SC Freiburg 18 29:31 24
9 1. FC Union Berlin 18 24:27 24
10 1. FC Köln 18 27:30 20
11 Borussia Mönchengladbach 18 23:29 20
12 VfL Wolfsburg 19 27:38 20
13 SV Werder Bremen 18 21:34 19
14 Hamburger SV 18 17:27 18
15 FC Augsburg 19 20:35 17
16 1. FC Heidenheim 19 17:39 14
17 1. FSV Mainz 05 19 18:31 13
18 FC St. Pauli 18 16:31 13

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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