Tolles Geschenk: Union Berlin verlängert mit Legende
Berlin - Gibt es einen passenderen Anlass? Union Berlin hatte am Dienstagabend gleich doppelten Grund zum Feiern: einen runden Geburtstag und eine Vertragsverlängerung.
Der Verein aus Berlin-Köpenick hat sein 60-jähriges Bestehen gefeiert - mit gigantischem Fan-Feuerwerk und großem Festzelt an der Alten Försterei.
4000 Ehrengäste - allesamt Mitglieder - lauschten zunächst den Worten ihres Präsidenten. Allerdings stellte sich Dirk Zingler (61) nicht einfach ans Rednerpult, sondern sprach in einer lockeren Runde mit Medien-Boss Christian Arbeit (51) über die Geschicke des Klubs und stellte dabei die Menschen in den Mittelpunkt.
"Wir sind eine riesengroße Familie, die über die 71.328 Mitglieder hinausgeht. Ob wir gebaut oder geblutet haben - es hat immer Spaß gemacht. Die Menschen sind dieser Verein!", betonte der 61-Jährige.
Natürlich waren auch die Profimannschaften der Damen und Herren anwesend - die Coaches Ailien Poese (41) und Steffen Baumgart (54) richteten ebenfalls einige Worte an das Party-Volk.
Christopher Timmel bleibt eine weitere Saison eisern
Und dann folgte wohl der Höhepunkt des Abends, als Capitano Christopher Trimmel (38) die Festbühne betrat und unter tosendem Applaus einen neuen Einjahresvertrag unterzeichnete - ein echter Gänsehaut-Moment.
Damit geht der Österreicher in seine dreizehnte Saison bei den Berlinern. Im Sommer 2014 wechselte der 38-Jährige von SK Rapid aus der österreichischen in die deutsche Hauptstadt und steht wohl wie kaum ein anderer Spieler für den Aufstieg der Eisernen.
"Union ist für mich längst mehr als ein Verein, es ist ein Ort geworden, an dem ich mich zu Hause fühle und an dem ich weiterhin alles geben möchte", unterstrich der Flankengott.
Und zur Belohnung wurde die Vereinsikone dann auch gleich noch in die Legenden-Elf gewählt - neben Keeper Frederik Rönnow (33) der einzige Spieler aus dem aktuellen Kader, dem diese Ehre zuteilwurde.
Der ausgewählten Elf gehören unter anderem auch Sky-Experte Torsten Mattuschka (45), Karim Benyamina (44), Damir Kreilach (36) und der zwischenzeitlich in Ungnade gefallene Michael Parensen (39) an.
Titelfoto: Matthias Koch/dpa, Andreas Gora/dpa (Bildmontage)

