Verliert Union Berlin einen seiner Leitwölfe? "Stand jetzt ..."

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Berlin - Das wäre ein herber Verlust: Rani Khedira (32) könnte Union Berlin nach fünf erfolgreichen Spielzeiten im Sommer nach der anstehenden Weltmeisterschaft verlassen.

Rani Khedira (32, l.) und Christopher Trimmel (39) sind seit Jahren die Kapitäne und Leitwölfe von Union Berlin.
Rani Khedira (32, l.) und Christopher Trimmel (39) sind seit Jahren die Kapitäne und Leitwölfe von Union Berlin.  © Andreas Gora/dpa

Nach Informationen von Florian Plettenberg soll Borussia Mönchengladbach heftig am amtierenden Vize-Kapitän der Berliner baggern und ihn für die neue Saison verpflichten wollen.

Konkrete Gespräche mit der Spielerseite seien bereits geführt worden, teilte der Sky-Transferexperte beim Kurznachrichtendienst X mit - zwischen den Klubs habe es aber noch keinen Kontakt gegeben.

Demnach soll der Hauptstadtklub sehr daran interessiert sein, den offenbar 2027 auslaufenden Vertrag seines Leitwolfs vorzeitig zu verlängern.

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Eine Entscheidung habe der Mittelfeldmotor der Köpenicker derzeit noch nicht getroffen.

Bei einer Medienrunde am Montag hielt sich der jüngere Bruder von Weltmeister Sami Khedira (39) bedeckt. "Stand jetzt natürlich. Ich habe noch einen laufenden Vertrag", antwortete der Union-Star auf die Frage, ob er auch in der kommenden Saison für den FCU spielen werde.

Von daher sei davon auszugehen, fügte der 32-Jährige an - nach einem klaren Bekenntnis klingt das aber erst einmal nicht.

Sky-Experte Florian Plettenberg berichtet bei X von Wechselgerüchten um Rani Khedira

Abgang von Rani Khedira wäre Ende einer Ära bei Union Berlin

Rani Khedira (l.) hat in der laufenden Saison echte Torgefahr entwickelt und hofft auf die WM-Teilnahme für Tunesien.
Rani Khedira (l.) hat in der laufenden Saison echte Torgefahr entwickelt und hofft auf die WM-Teilnahme für Tunesien.  © Soeren Stache/dpa

Khedira wechselte im Sommer 2021 ablösefrei vom FC Augsburg in die Hauptstadt und bestritt seitdem 182 Pflichtspiele für den Klub aus dem Südosten Berlins.

In der Blütezeit unter Urs Fischer (60), in der der Verein drei Jahre in Folge international spielte und sich dabei kontinuierlich bis zur Champions League steigerte, war der Mittelfeldantreiber eine der prägenden Figuren.

In den darauffolgenden Spielzeiten musste sich Rani mit seinem Team dann eher dem Abstiegskampf widmen, besonders in der Saison 2023/24, als der Klassenerhalt erst in einem Last-Minute-Krimi am letzten Spieltag gesichert werden konnte.

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Auch in der aktuellen Runde hat sich der 1. FC Union noch nicht aller Abstiegssorgen entledigt. Dass Khedira jetzt aber durch die Wechselgerüchte und die anstehende WM, bei der er für Tunesien auflaufen könnte, den Fokus verliert, darüber müssen die Fans "sich keine Sorgen machen", betonte er.

"Ich glaube, das ist in unserer aktuellen Situation das Wichtigste", war er sich nach der bitteren 1:2-Heimpleite gegen den VfL Wolfsburg der nach wie vor brenzligen Lage bewusst. Wie es im Sommer für ihn weitergeht, wird sich zeigen.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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