Berlin - Bei Union Berlin steht im Sommer wohl ein größerer Umbruch an, der nicht nur die Defensive, sondern auch die harmlose Abteilung Attacke betreffen dürfte.
In diesem Zusammenhang könnte es zum Abgang von Tim Skarke (29) kommen. Der Transfer-Flop soll nach Informationen der Berliner Zeitung bei seinem Ausbildungsklub 1. FC Heidenheim auf dem Zettel stehen.
Skarke wurde in der Stadt an der Brenz geboren und spielte dort in seiner Jugend, bevor er 2014 von Langzeitcoach Frank Schmidt (52) zu den Profis geholt wurde.
Für den FCH absolvierte er 70 Einsätze, in denen er je vier Tore und Vorlagen beisteuerte. Jetzt könnte also die Rückkehr zu seinem Fußball-Papa Schmidt folgen.
Allerdings müsste er dann wohl mit der 2. Bundesliga vorliebnehmen, denn die Baden-Württemberger können den Abstieg aus der Bundesliga nur noch mit Schützenhilfe abwenden.
Für die Eisernen würde sich der sportliche Verlust bei einer Rückholaktion in Grenzen halten. Für die Köpenicker absolvierte der Flügelstürmer insgesamt 64 Pflichtspiele, in denen er allerdings nur ein mickriges Tor erzielen konnte – beim 3:1-Sieg gegen RB Leipzig im vergangenen Dezember.
Tim Skarke konnte bei Union Berlin nie richtig überzeugen
Seit seinem ablösefreien Wechsel im Sommer 2022 kam der 29-Jährige beim Hauptstadtklub nie über die Joker-Rolle hinaus, auch nicht in der laufenden Spielzeit, in der der Berliner Angriff wieder einmal Ladehemmung hatte.
Die FCU-Offensivabteilung hat es bislang insgesamt nur auf 19 Treffer gebracht, wobei je fünf Buden auf Ilyas Ansah (21) und Oliver Burke (29) entfallen.
Für die kommende Saison wird An der Alten Försterei also endlich mal wieder ein zuverlässiger Knipser der Marke Taiwo Awoniyi (28) benötigt, der 2021/22 als letzter Union-Mittelstürmer zweistellig traf.
Skarke erlebte seine bisherige fußballerische Blütezeit vor seinem Wechsel zu den Eisernen bei Darmstadt 98. Ab 2019 kam er für die Lilien 111 Mal zum Zug und legte dabei 21 Tore und neun Vorlagen auf – wirklich torgefährlich war der pfeilschnelle Flügelflitzer also eigentlich nie.
Tabelle 1. Bundesliga
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
FC Bayern München | 32 | 116:35 | 83 | |
| 2 |
|
Borussia Dortmund | 32 | 65:32 | 67 | |
| 3 |
|
RB Leipzig | 32 | 63:42 | 62 | |
| 4 |
|
Bayer 04 Leverkusen | 32 | 66:43 | 58 | |
| 5 |
|
VfB Stuttgart | 32 | 66:46 | 58 | |
| 6 |
|
TSG 1899 Hoffenheim | 32 | 64:48 | 58 | |
| 7 |
|
SC Freiburg | 32 | 45:53 | 44 | |
| 8 |
|
Eintracht Frankfurt | 32 | 57:60 | 43 | |
| 9 |
|
FC Augsburg | 32 | 42:56 | 40 | |
| 10 |
|
1. FSV Mainz 05 | 32 | 41:50 | 37 | |
| 11 |
|
Borussia Mönchengladbach | 32 | 37:50 | 35 | |
| 12 |
|
Hamburger SV | 32 | 36:51 | 34 | |
| 13 |
|
1. FC Union Berlin | 32 | 37:57 | 33 | |
| 14 |
|
1. FC Köln | 32 | 47:55 | 32 | |
| 15 |
|
SV Werder Bremen | 32 | 37:57 | 32 | |
| 16 |
|
VfL Wolfsburg | 32 | 42:67 | 26 | |
| 17 |
|
FC St. Pauli | 32 | 27:55 | 26 | |
| 18 |
|
1. FC Heidenheim | 32 | 38:69 | 23 | |
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.