Absage vom Topfavoriten? Leverkusen muss sich wohl anderen Hjulmand-Nachfolger suchen

Von Jens Marx

Monaco (Frankreich) - Der angebliche Topfavorit auf den Posten als möglicher Nachfolger von Kasper Hjulmand (54) bei Bayer Leverkusen ist einem Medienbericht aus Frankreich zufolge aus dem Rennen. 

Trainer Kasper Hjulmand (54) droht bei Bayer 04 Leverkusen das Aus.  © Federico Gambarini/dpa

Die Sportzeitung "L'Équipe" schrieb, dass Filipe Luis (40) sich mit der AS Monaco einig sei und den Club aus dem Fürstentum als Trainer übernehmen werde.

Obwohl er mit mehreren europäischen Vereinen in Verbindung gebracht wird, werde der ehemalige brasilianische Nationalspieler seine Trainerkarriere in Europa in Monaco beginnen, heißt es in dem Bericht. Dem Transferexperten Fabrizio Romano zufolge stimmte Luis einem Vertrag bis Ende Juni 2028 zu. 

Er trainierte bis Anfang März den brasilianischen Traditionsclub Flamengo aus Rio de Janeiro. 2025 gewann er nach der nationalen Meisterschaft auch die Copa Libertadores mit dem Team. 

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Der Bezahlsender Sky hatte jüngst berichtet, dass zwischen Leverkusen und Luis die Verhandlungen begonnen hätten.

Er sei "das klare Wunschziel". Der offensive Spielstil des Brasilianers würde zu Bayer passen, hatte der "Kicker" berichtet. Allerdings soll der Ex-Profi, der unter anderem für Atlético Madrid und den FC Chelsea spielte, nach Angaben des "Kicker" keine UEFA-Pro-Lizenz haben. 

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Der Abschied von Hjulmand in Leverkusen gilt nach dem Verpassen der Champions League als wahrscheinlich. Der 54 Jahre alte Däne hatte erst vor neun Monaten das Amt übernommen, nachdem der Club sich bereits nach dem zweiten Spieltag von Trainer Erik ten Hag (56) getrennt hatte.

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