Nach Blitz-Aus in Leverkusen: Überraschung um Ex-Bayer-Coach Erik ten Hag
Leverkusen/Enschede - Überraschung um Ex-Leverkusen-Coach Erik ten Hag! Der 55-Jährige hat einen neuen Job gefunden. Dafür kehrt er in seine Heimat zurück.
Denn der Niederländer hat einen Vertrag bei Twente Enschede bis 2028 unterzeichnet - allerdings nicht als Trainer, sondern als Technischer Direktor. Sein neues Amt wird er ab dem 1. Februar ausüben.
"Mit meiner Erfahrung in der Jugendarbeit, im Teambuilding und in der Spitzensportkultur möchte ich gemeinsam mit dem Aufsichtsrat, der Geschäftsführung und den Mitarbeitern die technische Basis des FC Twente stärken", verrät der 55-Jährige.
Zunächst wird er sich den Job gemeinsam mit dem bisherigen Technischen Direktor Jan Streuer (74) teilen, doch ab der kommenden Saison ist der ehemalige Trainer von Bayer Leverkusen dann alleinverantwortlich, da sich der 74-Jährige beim aktuellen Tabellensechsten der Eredivisie zurückzieht.
"Ich finde es wunderbar und etwas ganz Besonderes, zum FC Twente zurückzukehren, wo ich seit meiner Kindheit im Het Diekman-Stadion Fan bin", macht der Niederländer in eine Mitteilung klar. Denn: ten Hag stammt aus Haaksbergen, was in der Region Twente liegt.
Erik ten Hag ist bei Twente Enschede kein Unbekannter
Sein Ziel sei es, dass der zweimalige niederländische Meister "sein Potenzial als regionales Aushängeschild nachhaltig ausschöpfen kann".
Bereits als Spieler lief der Niederländer für seinen Herzensverein auf. 200 Spiele absolvierte er für Twente. 2001 gewann er mit dem Klub sogar den niederländischen Pokal.
Auch seine Trainerlaufbahn nahm dort seinen Lauf. Zunächst als Jugendcoach, dann als Co-Trainer, ehe der 55-Jährige dann selbst Chefcoach wurde.
Nach Stationen bei den Go Ahead Eagles, der Reserve des FC Bayern München, dem FC Utrecht, Ajax Amsterdam und Manchester United heuerte ten Hag im Sommer bei Bayer 04 Leverkusen an, wo er das schwere Erbe von Xabi Alonso (44) antrat.
Doch nach zwei Monaten und drei Pflichtspielen endete das Engagement wieder.
Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

