Nach "Peinlich"-Auftritt beim Letzten: Setzt Bayer 04 Kasper Hjulmand bald vor die Tür?

Leverkusen - Unterm Bayer-Kreuz wächst die Angst! Nach dem extrem schmeichelhaften 3:3 beim abgeschlagenen Tabellenletzten aus Heidenheim drohen die Leverkusener die Champions League zu verpassen. Kostet das Kasper Hjulmand (53) seinen Job?

Für Kasper Hjulmand (53) wird die Luft als Trainer von Bayer 04 zunehmend dünner.  © Harry Langer/dpa

Nur zwei magere Siege aus den vergangenen zehn Pflichtspielen - dazu das Trostlos-Aus in der Champions League.

Nach dem Remis in Heidenheim ist der Rückstand auf die Champions-League-Plätze auf vier Punkte angewachsen. "Wir haben noch sieben Spiele und jagen diese vier Punkte", kündigte Hjulmand nach der Partie kampfeslustig an.

Aber: Ist der Däne noch der richtige Mann für die Mammutaufgabe? Seit Wochen fehlt es Bayer 04 an offensiver Spielidee, kreativen Lösungen und erkennbaren Impulsen.

Bayer 04 Leverkusen Mit Hinspiel-Überraschung im Rücken: Bayer 04 glaubt an Champions-League-Sensation

Jede Menge Hoffnung pumpt der Ex-Trainer der dänischen Nationalmannschaft auf der Jagd nach Platz vier daher in den Spielplan der nächsten Wochen. "Ich glaube, es ist sehr, sehr gut, dass wir jetzt wieder zweimal samstags spielen."

Unmittelbar nach der Länderspielpause geht es für die Leverkusener in der BayArena gegen den VfL Wolfsburg, ist gegen den Tabellenvorletzten zum Siegen verdammt.

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Bayer 04 lässt Punkte liegen, und weiß nicht wie

Punktet Bayer nicht dreifach, könnte die Luft für Hjulmand in den kommenden Wochen dünner werden. "Wir haben außerdem auch gezeigt, dass wir gegen gute Mannschaften gut spielen können", hält der 53-Jährige trotzdem fest.

Fakt ist aber auch: Bayer fehlt schon länger Konstanz und Abgeklärtheit, lässt sich von vermeintlich weniger qualifizierten Teams regelmäßig den Schneid abkaufen und Punkte abluchsen - siehe Heidenheim, Bremen oder Freiburg.

Mittelfeldmann Malik Tillman (23) spricht nach der Leistung beim FCH sogar von einem "peinlichen" Auftritt in der zweiten Halbzeit. "So kann das nicht weitergehen", resümiert Hjulmand.

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