Teures Missverständnis: So tief muss Bayer Leverkusen für Hjulmand-Rauswurf in die Tasche greifen

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Leverkusen - Erst im vergangenen September hatte Kasper Hjulmand (54) das Trainer-Zepter bei Bayer 04 Leverkusen übernommen. Nach 48 Spielen ist Schluss für den Dänen, der sich wohl immerhin noch über eine stattliche Abfindung freuen darf.

Nach 48 Spielen wurde Kasper Hjulmand (54) von Bayer 04 Leverkusen und Sportboss Simon Rolfes (44, r.) entlassen.
Nach 48 Spielen wurde Kasper Hjulmand (54) von Bayer 04 Leverkusen und Sportboss Simon Rolfes (44, r.) entlassen.  © Marius Becker/dpa

Angeblich muss der Double-Sieger von 2024 stolze 2 Millionen Euro Abfindung an den 54-Jährigen zahlen. Das berichtet die BILD unter Berufung auf eigene Informationen.

Zuvor hatten sich wochenlang Gerüchte rund um eine Demission des Dänen gerankt. Bereits nach der Saisonanalyse am 18. Mai sollen die Bayer-Bosse den Trainer darüber in Kenntnis gesetzt haben, dass seine Zeit im Rheinland vorbeigehen würde.

Knackpunkt soll neben der verpassten Champions-League-Qualifikation auch der schlechte Umgang Hjulmands mit Kritik gewesen sein, heißt es in dem Bericht.

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Am Freitag beendeten die Bayer-Bosse das (teure) Missverständnis mit dem 54-Jährigen dann auch ganz offiziell. Künftig wird der Spanier Carles Martínez Novell (42) an der Seitenlinie der Werkself stehen.

Bei seiner Vorstellung erklärte Sportchef Simon Rolfes (44): "Kasper hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase im vergangenen September übernommen und für Stabilität gesorgt. Die Entwicklungen der letzten Monate haben uns jedoch nicht das nötige Vertrauen gegeben, mit ihm in die nächste Saison zu gehen und die Entwicklung voranzutreiben, die wir uns vorgestellt hatten."

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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