BVB zittert sich bei Hannover 96 im DFB-Pokal eine Runde weiter

Hannover - Der BVB ist wieder zurück in der Erfolgsspur! Borussia Dortmund glänzte zwar nicht, besiegte Hannover 96 in der 2. Runde des DFB-Pokals aber mit etwas Glück und ein wenig Zittern mit 2:0 (1:0) und ist ins Achtelfinale eingezogen.

Youssoufa Moukoko (l.) war entscheidend am 1:0 für Borussia Dortmund beteiligt und wird hier deshalb von Salih Özcan beglückwünscht.
Youssoufa Moukoko (l.) war entscheidend am 1:0 für Borussia Dortmund beteiligt und wird hier deshalb von Salih Özcan beglückwünscht.  © dpa/Swen Pförtner

Bezeichnenderweise musste ein Eigentor für die Vorentscheidung herhalten. Einen Schuss von Jungstar Youssoufa Moukoko in der elften Minute fälschte Bright Arrey-Mbi ins 96-Tor ab.

Dennoch sah Leo Weinkauf, der wie schon in der ersten Runde den Vorzug vor Stammtorhüter Ron-Robert Zieler erhalten hatte, in dieser Szene nicht gut aus.

Für den Endstand sorgte der eingewechselte Jude Bellingham per Foulelfmeter (71.), Karim Adeyemi sah spät die Rote Karte wegen einer Notbremse (85.).

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Im Anschluss an die schnelle Führung erarbeiteten sich die Gäste nur für kurze Zeit eine Spielkontrolle. Nach einer halben Stunde hatten sich die Niedersachsen gefangen und standen in der 31. und 32. Minute zweimal vor dem Ausgleich, doch Gregor Kobel sicherte den knappen Borussen-Vorsprung jeweils mit einer Fußabwehr.

Die Vorentscheidung verpasste Donyell Malen (37.) in aussichtsreicher Position. Dortmunds Trainer Edin Terzic hatte nach der 0:2-Niederlage am Sonntag bei Bundesliga-Tabellenführer 1. FC Union Berlin seinen Stammkräften Mats Hummels und Bellingham zunächst einen Platz auf der Bank zugewiesen.

Anfangself von Hannover 96 für das DFB-Pokal-Heimspiel gegen Borussia Dortmund

Borussia Dortmunds Formation bei Hannover 96

Jude Bellingham legt per Elfmeter für Borussia Dortmund gegen Hannover 96 nach

Jude Bellingham (v.) feiert seinen Treffer zum 2:0 für den BVB.
Jude Bellingham (v.) feiert seinen Treffer zum 2:0 für den BVB.  © RONNY HARTMANN/AFP

Der Engländer stand damit erstmals in diesem Jahr nicht in der Startformation. Wegen leichter Sprunggelenksprobleme fehlte Kapitän Marco Reus.

Doch obwohl Hummels beim Anpfiff vor 49.000 Fans in der ausverkauften Arena nicht dabei war, hatten sich die Teamkollegen seine Kritik nach der Partie in Berlin zu Herzen genommen.

Nicht nur Ersatzkapitän Niklas Süle war sich nicht zu schade, eine Situation auch mal mit einem Rückpass über 20 Meter zu bereinigen.

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Aber in der Vorwärtsbewegung gab es eine Menge zu bemängeln. Der Zweitliga-Fünfte ließ nur wenige gute BVB-Aktionen vor oder im eigenen Strafraum zu. Mehrfach hob 96-Coach Stefan Leitl dafür anerkennend den Daumen.

Und auch in der zweiten Halbzeit war nicht wirklich ein Klassenunterschied zu erkennen. Von einer Dominanz der Gäste konnte keine Rede sein, im Gegenteil: Hendrik Weydandt (53.) verpasste freistehend den Ausgleich, der in dieser Phase verdient gewesen wäre.

Jude Bellingham (v.) übernahm Verantwortung und verwandelte den Strafstoß sicher.
Jude Bellingham (v.) übernahm Verantwortung und verwandelte den Strafstoß sicher.  © RONNY HARTMANN/AFP
Nicht gerade wenige Fans von Borussia Dortmund brannten im Gästeblock Pyrotechnik ab.
Nicht gerade wenige Fans von Borussia Dortmund brannten im Gästeblock Pyrotechnik ab.  © RONNY HARTMANN/AFP

Für mehr Stabilität musste Terzic reagieren: Hummels und Bellingham standen ab der 62. Minute auf dem Rasen. Doch die Norddeutschen hielten den Druck hoch, bis der Engländer neun Minuten nach seiner Einwechslung vom Punkt traf.

Titelfoto: RONNY HARTMANN/AFP

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