Nach Dortmunds Königsklassen-Aus: Bergamo-Star zeigt Horror-Wunde
Bergamo - Während die Fußball-Stars von Atalanta Bergamo ein völlig irres Weiterkommen in der Champions League mit den Fans in der New Balance Arena feierten, brummte dem Spieler, der am Ende der Partie im Mittelpunkt stand, ordentlich der Schädel. Nikola Krstović (25) bekam beim 4:1-Rückspielerfolg der Play-offs gegen Borussia Dortmund die Stollen von Ramy Bensebaini (30) an die Stirn.
Das hatte nicht nur den spielentscheidenden Elfmeter, der das Aus des BVB in den Play-offs der Königsklasse besiegelte, zur Folge, sondern auch die heftig blutende Wunde beim Montenegriner.
Der Stürmer begab sich nach der Begegnung umgehend ins Krankenhaus. Dort wurden die klaffenden Wunden versorgt. Im Rausch der Glücksgefühle über das Weiterkommen teilte der Atalanta-Star Bilder seiner Verletzung und der Versorgung in der Klinik bei Instagram.
"Wir sehen uns bald wieder auf dem Spielfeld. Auf geht's, Atalanta", schrieb der Nationalspieler zu den Aufnahmen.
Besonders an diesem Abend konnte der in der 72. Minute eingewechselte Offensivmann die heftigen Blessuren verschmerzen. Denn nach einer 0:2-Hinspielniederlage in Deutschland drehten die Italiener im Rückspiel auf, nutzten die desolaten Fehler der Dortmunder gnadenlos und führten schon in der 57. Minute mit 3:0.
Nachdem Karim Adeyemi (24) die Schwarz-Gelben aber mit seinem 1:3-Anschluss in der 75. Minute zumindest in die Verlängerung gerettet hätte, stand Krstović in der siebten Minute der Nachspielzeit plötzlich im Fokus.
BVB-Torhüter Gregor Kobel patzt, dann bekommt Nikola Kristović die Stollen an die Stirn
Denn Gregor Kobel (28) wollte in dieser Phase eine brenzlige Situation spielerisch lösen, passte dabei den Ball aber in die Füße von Mario Pašalić (31).
Der überlupfte den BVB-Torhüter, der Pass war auf dem besten Wege, bei Nikola Krstović anzukommen. Doch statt des runden Leders spürte der Montenegriner die Stollen von Ramy Bensebaini im Gesicht, der seinen Gegenspieler bei der versuchten Rettungstat übel traf.
Am Ende gab es Elfmeter, Lazar Samardžić (24) verwandelte sicher und schoss Atalanta damit ins Achtelfinale der Champions League.
Nach dem Ausscheiden aus deutscher Sicht hieß es nicht nur für den BVB Wunden lecken, sondern auch für Krstović.
Der schoss am Ende eines legendären italienischen Abends mit Ärzten und Krankenschwestern noch Selfies und freut sich nun in der nächsten Runde auf den FC Bayern München oder den FC Arsenal. Wer der Gegner sein wird, entscheidet am Freitag die Auslosung.
Titelfoto: Bildmontage: PIERO CRUCIATTI / AFP, Screenshot/Instagram/nikolakrstovic9

