Reus' Verlängerung hängt am Gehalt - drastische Kürzung für BVB-Star!

Dortmund - Der Vertragspoker zwischen Borussia Dortmund und Marco Reus (33) nimmt laut jüngstem Bild-Bericht Fahrt auf. Doch ist der BVB-Kapitän bereit, finanzielle Einbußen hinzunehmen?

Marco Reus (33) ist in seiner elften Saison beim BVB hin und wieder zum Zuschauen verdammt.
Marco Reus (33) ist in seiner elften Saison beim BVB hin und wieder zum Zuschauen verdammt.  © Federico Gambarini/dpa

Als Marco Reus im März vor fünf Jahren seinen Vertrag bis 2023 bei der Borussia verlängerte, kam der damals 28-Jährige gerade furios nach seinem Kreuzbandriss zurück und ließ sieben Tore in elf Rückrundenspielen folgen.

Die Verlängerung damals war für den BVB ein Meilenstein und ein Treuebekenntnis der Dortmunder Identifikationsfigur. Und darüber hinaus eine hervorragende Entscheidung, denn in der Folgespielzeit legte Marco Reus die wohl beste seiner Karriere hin und wurde zum Spieler der Bundesliga-Saison 2018/19 gewählt.

Im Zuge der Verlängerung stieg Reus damals in die höchste Gehalts-Sphären des BVB-Kaders auf, der seinerzeit noch Namen wie Ousmane Dembélé (heute 25) oder Pierre-Emerick Aubameyang (heute 33) führte.

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Angeblich 12 Millionen Euro brutto soll Reus aus diesem Altvertrag noch bis Ende der laufenden Spielzeit verdienen.

Bis heute laut Bild die höchste Summe, die ein BVB-Profi jemals verdient haben soll!

Der Vertragspoker mit Borussia Dortmund: Es geht um Grundgehalt, Erfolgsprämien und die Laufzeit

Nachdenklich: Akzeptiert Marco Reus die reduzierten BVB-Vertragsvorstellungen?
Nachdenklich: Akzeptiert Marco Reus die reduzierten BVB-Vertragsvorstellungen?  © Marco Steinbrenner/dpa

Während die beiden genannten international Karriere machten, sind für Reus knapp fünf Jahre alters- und verletzungsbedingte Schaffenspausen an der Tagesordnung. Gleichermaßen ist der Offensivspieler an guten Tagen weiter im Stande, seine Extraklasse zu zeigen.

Aus diesem und weiteren anderen guten Gründen will ihn der BVB halten, andererseits sein Gehalt drastisch reduzieren. Genau genommen halbieren. Statt zwölf Millionen sollen es nur noch sechs sein!

Diese Summe soll Reus durch Erfolgsprämien aber steigern können. Vorteil für den Klub: Reus würde so effektiver nach Leistung bezahlt werden, da sich Boni meist an Einsätze und Tore koppeln.

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Heißt: Fällt der Kapitän mal wieder verletzt aus, kriegt er auch keine Prämien. Stellt sich nur die Frage, ob das Reus auch so mitmachen würde.

Ein weiterer Streitpunkt soll die Vertragslänge sein. Dortmund soll ihm nur einen Einjahresvertrag bieten, während Reus und Berater Dirk Hebel (50) zwei Jahre favorisieren.

Eine Entscheidung in dem heißen Poker wird bis spätestens Ende April erwartet, eher noch früher. Schließlich wissen beide Seiten nach elf Jahren, was sie aneinander haben.

Titelfoto: Bildmontage: Federico Gambarini/dpa

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