Verlängert er oder geht er? Gerüchte um England-Interesse an Julian Brandt!

Dortmund - Das dürfte vor dem Bundesliga-Kracher gegen RB Leipzig (20.30 Uhr/DAZN) für Unruhe sorgen! Wie die Bild berichtet, gibt es Gerüchte um das Interesse zweier englischer Topklubs an BVB-Durchstarter Julian Brandt (26).

Julian Brandt (26, 2.v.l.) klatscht nach seinem Tor gegen Hoffenheim mit seinen Teamkollegen ab.
Julian Brandt (26, 2.v.l.) klatscht nach seinem Tor gegen Hoffenheim mit seinen Teamkollegen ab.  © Uwe Anspach/dpa

Würde man eine Umfrage starten, wer der bisher größte Gewinner der BVB-Saison sein könnte, dürfte mit Sicherheit der Name Julian Brandt am meisten genannt werden.

Der Offensivspieler ist auf dem besten Weg zu einer neuen persönlichen Bestmarke, was seine Bundesliga-Torbilanz angeht (acht Treffer vor dem Freitagsspiel). Diese datiert aus der Vorsaison, in der er neun Treffer markierte.

Brandt präsentiert sich diese Spielzeit in brandheißer Form und ist einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren, weshalb die Dortmunder diese Saison endlich mal wieder ein Wörtchen im Meisterrennen mitreden könnten. Und: Das Glück belohnt den Tüchtigen, wie Brandts jüngster Siegtreffer gegen die TSG Hoffenheim (1:0) vom vergangenen Wochenende zeigte.

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Aufgrund seiner sportlichen Wichtigkeit und seines gestiegenen Werts zur Führungskraft innerhalb des Teams soll der BVB laut Sport1 großes Interesse zeigen, Brandts Vertrag zu verlängern. Dieser läuft im Sommer 2024 aus.

Wer jetzt denkt, dass der Vertragspoker doch noch ein wenig Zeit hätte, irrt. Im Fußball ist es ganz gewöhnlicher, dass Spieler ein Jahr vor Vertragsende entweder ihren Vertrag verlängern oder auf den Markt gebracht, sprich verkauft werden.

Dies wäre zu einem marktgerechten Preis nur noch in der kommenden Sommertransferperiode möglich. Interessenten soll es inzwischen geben.

Der FC Arsenal und Tottenham Hotspur sind an Borussia Dortmunds Durchstarter interessiert

Bald dürfte Julian Brandt den Kopf voll haben mit Zukunftsfragen.
Bald dürfte Julian Brandt den Kopf voll haben mit Zukunftsfragen.  © INA FASSBENDER / AFP

Namentlich sollen das laut dem "Bild"-Bericht die beiden Premier-League-Klubs Arsenal und Tottenham sein, die geradewegs auf die Champions League-Plätze zusteuern.

Inwieweit es schon eine Kontaktaufnahme oder ein Angebot gab, verrät der Bericht nicht. Was jedoch klar ist: Wenn Brandt so weiter macht, befindet er sich in einer komfortablen Verhandlungsposition und kann sich praktisch aussuchen, für welchen Spitzenverein er in Zukunft aufläuft.

Denn sollten er und sein Berater mit den Borussen in den Vertragsverhandlungen nicht auf einen Nenner kommen oder Brandt ab Sommer ein Abenteuer im Mutterland des Fußballs wagen wollen, scheint ein Verkauf eine naheliegende Option.

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Denn als der BVB Brandt 2019 aus Leverkusen loseiste, legte man 25 Millionen auf den Tisch. Ihn im Sommer 2024 ablösefrei zu verlieren, wäre kaum im Interesse der Dortmunder.

Zum Vergleich: Brandts Marktwert wird von transfermarkt.de aktuell auf 28 Millionen Euro datiert, Tendenz steigend.

Titelfoto: Bildmontage: INA FASSBENDER / AFP

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