Magdeburg - Drei Duelle lieferten sich der 1. FC Magdeburg II und die BSG Chemie Leipzig schon, alle gingen an die FCM-Bubis. Am Dienstagabend kam beim 1:0 (1:0) der vierte Sieg hinzu.
Das Match startete denkbar ungünstig für die Gäste aus der Messestadt. Do-young Yoon sprinte auf dem linken Flügel davon, gab in die Mitte zu Magnus Baars, der sich die Chance zum schnellen 1:0 nicht entgehen ließ (3. Minute). Für den beim FCM ausgebildeten Außenspieler war es im dritten Einsatz der dritte Treffer.
Neben Yoon und Baars wurden auch Daniel Heber, Eldin Dzogovic, Tarek Chahed und Kevin Manthey für das Match in Magdeburgs U23-Kader gesteckt, was die Aufgabe für die Leutzscher in der Avnet Arena natürlich anspruchsvoller machte.
Auffällig in der Anfangsphase zeigte sich Willi Reincke, dessen Verpflichtung erst 27 Stunden vorher von der BSG offiziell verkündet wurde. Auch Stürmer Malick Sanogo stellte Alexander Schmidt gegen dessen Ex-Club direkt in die Startelf auf, erhoffte sich so endlich zumindest das zweite Saisontor.
Dieses gelang bis zur Halbzeit auch Philipp Kühn nicht, der bedrängt von drei Gegnern zwar Richtung Tor schoss, die Kugel aber vorbeiging (45.).
Alexander Schmidt wechselt offensiv ohne Ertrag - BSG Chemie Leipzig bleibt Letzter
Offensiv musste bei den Leipzigern mehr abgehen. Nach dem Seitenwechsel brachte Coach Schmidt daher neben Tim Hoops auch den erst kurz vor Anpfiff verpflichteten Ex-Babelsberger Darijan Silic sowie Robin Friedrich, der nach Kreuzbandriss zu seinem ersten Einsatz nach elf Monaten kam.
Direkt nach Wiederbeginn standen die Gastgeber kurz vor der Vorentscheidung. Doch Manthey verschoss einen Elfmeter, Marcel Bergmann konnte parieren (49.).
In der Folge hielt Chemie zwar gut mit, es fehlte aber die zwingende Aktion nach vorn, die zumindest zum Ausgleich hätte führen können. Die brachte auch Angreifer Tyron Profis nicht zustande, mit dessen Einwechslung Schmidt all-in ging.
Somit konnten die Grün-Weißen den Negativstart in die Regionalliga Nordost auch am Dienstag nicht stoppen. Ein Pünktchen und nur ein Törchen nach sechs Partien sind annähernd so schlecht wie im Vorjahr, als die BSG mit sechs Niederlagen gestartet war.