Leipzigs Stürmer braucht Zeit: "Werde alles dafür tun, dass Chemie einen noch stärkeren Ratifo hat!"
Leipzig - Im Achtelfinale war Schluss! Durch ein 0:4 im Afrika Cup gegen Nigeria am Montag muss die Nationalmannschaft Mosambiks nun die Heimreise antreten. Mittendrin: Chemie Leipzigs Stürmer Stanley Ratifo (31), der jetzt aber erst einmal durchschnaufen muss.
"Ich bin nach dem 14. Dezember, nach unserem letzten Spiel gegen Greifswald, direkt in den Flieger gestiegen und in das Trainingscamp der Nationalmannschaft nach Portugal geflogen, um noch mal eine Vorbereitung für den Afrika Cup durchzuführen. Kein Weihnachtsfest und kein Neujahr mit der Familie. Ja, ich freue mich definitiv jetzt auf daheim", so der Goalgetter gegenüber TAG24.
Nach der extrem schwierigen Hinrunde war es insgesamt sicherlich kein Leichtes, im Kopf wieder umzuschalten und auf internationalen Wettbewerb zu wechseln.
In den Spielen gegen die Elfenbeinküste (0:1), gegen Gabun (3:2), gegen Kamerun (1:2) und eben gegen Nigeria habe Ratifo wieder "unglaublich viel lernen dürfen".
"Ich habe so viel Energie aufgesaugt, die ich jetzt unbedingt in mein Spiel bei Chemie einbringen muss", so der Angreifer weiter. "Wir haben eine ordentliche Aufgabe vor der Brust!"
Ein wahres Wort. Mit gerade einmal 13 Punkten nach 18 Spielen steht Chemie in der Regionalliga Nordost auf einem möglichen Abstiegsplatz. Am Montag startete das Team bereits in die neue Vorbereitung, jedoch ohne neuen Trainer oder sportliche Leitung. Die Sachsen möchten dahingehend aber zeitnah eine Entscheidung treffen.
Chemie Leipzigs Stanley Ratifo braucht etwas Zeit
Ratifo braucht jetzt allerdings erst einmal kurz Pause, um sich von den anstrengenden letzten Wochen zu erholen. Der 31-Jährige gegenüber TAG24: "Wichtig für mich ist jetzt, mal kurz runterzufahren, in meiner Zone zu sein, um dann alles dafür zu geben, dass Chemie für die Rückrunde einen noch stärkeren Ratifo hat wie zuvor."
Wahrscheinlich, dass er bei den bisher geplanten Tests gegen Merseburg (10. Januar) und Plauen (14. Januar) noch fehlen wird. Gegen Schöningen am 24. Januar sieht es vielleicht schon anders aus.
Titelfoto: SEBASTIEN BOZON / AFP
