Trainerrauswurf wenige Stunden vor Regionalliga-Abstiegskracher gegen Chemie Leipzig!

Berlin - Sowas sieht man nicht oft! Hertha Zehlendorf, letzter der Regionalliga Nordost hat nur wenige Stunden vor dem Abstiegskracher gegen Chemie Leipzig am Dienstagabend (19 Uhr) Cheftrainer Tilman Käpnick (32) rausgeworfen.

Zehlendorf-Trainer Tilman Käpnick (32) wurde kurz vor dem Spiel gegen Chemie Leipzig überraschend entlassen.
Zehlendorf-Trainer Tilman Käpnick (32) wurde kurz vor dem Spiel gegen Chemie Leipzig überraschend entlassen.  © IMAGO / Creativ Sportpicture

"In den vergangenen Tagen sind rote Linien überschritten worden, die uns keine andere Wahl gelassen haben. Eine weitere Zusammenarbeit war unter diesen Umständen leider nicht mehr möglich", wird Vereinspräsident Kamy Niroumand zitiert.

Außerdem schreibt der Klub: "Wir wünschen Tilman auf seinem privaten und sportlichen Weg weiterhin alles Gute. Wer den Posten des Cheftrainers übernimmt, steht bis auf Weiteres noch aus."

Gefeuert nur wenige Stunden vor dem nächsten Spiel! Die beiden bisherigen Assistenten Marco Böning und Niko Klarkowski werden demnach gegen die Sachsen am Abend am Spielfeldrand stehen und das Tabellenschlusslicht auf den kommenden Gegner einstellen.

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In 25 Spielen konnte Zehlendorf nur 14 Punkte sammeln. Zuletzt gelang aber ein ziemlicher Achtungserfolg gegen Spitzenreiter Lok Leipzig. Das 2:0 im Bruno-Plache-Stadion machte in der Hauptstadt Mut, dass unter Umständen doch noch die Wende geschafft werden könnte.

Klar jetzt aber: Falls das passiert, dann ohne Käpnick.

Nach Verschiebungen findet Zehlendorf gegen Chemie Leipzig statt

Das Abendspiel in Berlin hat im Abstiegskampf jedenfalls große Bedeutung. Die Chemiker brauchen unbedingt einen Sieg. Auch, weil der nächste Gegner Lok heißt und es da sicherlich nicht leichter wird.

Absurd: Die Partie gegen Zehlendorf stammt noch aus der Hinrunde. Ganze fünf Ansetzungen brauchte es, damit das Spiel stattfinden kann. Immer wieder machte das Wetter den Planungen einen Strich durch die Rechnung. Jetzt kann aber wohl auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld gespielt werden, ohne dass noch etwas dazwischen kommt.

Titelfoto: IMAGO / Creativ Sportpicture

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