Wechsel-Kracher bei Chemie Leipzig: Kapitän entscheidet sich für die Oberliga

Leipzig - Am Donnerstag möchte die BSG Chemie Leipzig eine Pressekonferenz vor dem Vorbereitungs-Kracher gegen den 1. FC Magdeburg am Sonntag halten. Mit dabei sein wird auch Philipp Wendt (29), der jetzt Kapitän bei den Sachsen sein wird. Janik Mäder (29) ist es nicht mehr. Der hat bereits einen neuen Klub.

Janik Mäder (29) spielte vier Jahre lang für die BSG Chemie Leipzig und trug die Binde. Nun ist seine Zeit bei Grün-Weiß vorbei.  © Picture Point / Gabor Krieg

Und der spielt eine Etage tiefer und heißt ZFC Meuselwitz. Der Absteiger aus der Regionalliga Nordost freut sich sehr über die Verstärkung: "Janik ist mittlerweile ein erfahrener Spieler, der viel erlebt hat und von dem wir erwarten können, dass er vorangeht und seine Erfahrung einbringt", so Trainer Georg Martin Leopold (48).

Beim ZFC Meuselwitz wird der 29-Jährige die Rückennummer 7 tragen, wie er es bei Chemie auch getan hat.

Mäder spielte von 2016 bis 2018 bereits im Trikot der Zipsendorfer. Danach wechselte er zum FSV Zwickau und spielte dann zwei Jahre für Energie Cottbus, bevor er nach Leutzsch ging. Die Rückkehr jetzt hat nicht nur damit zu tun, dass er unter Alexander Schmidt (57) in Leipzig wohl nicht mehr ins System passte.

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Auch die Familie freut sich, dass der zweifache Familienvater nun wieder in der Nähe kickt. Der gebürtige Bornaer: "Ich hatte, auch wenn es einige Jahre her ist, eine großartige Zeit beim ZFC und möchte mit meiner Erfahrung und meinem Können einen Beitrag leisten, dass der ZFC schnellstmöglich in die Regionalliga zurückkehrt."

Dafür hat er zunächst einen Vertrag bis 2029 unterschrieben.

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Noch keine offizielle Mitteilung der BSG Chemie Leipzig zum Abschied von Janik Mäder

Mäder habe Chemie "auch schon vor seiner Zeit als Kapitän, maßgeblich mitgeprägt", äußerte sich Andy Müller-Papra in einer Vereinsmitteilung. Die Entscheidung über das Ende im Leutzscher Holz traf die BSG offenbar einseitig. Diese habe er "sportlich aufgenommen".

Mäder spricht von "vier wundervollen Jahren voller Energie, voller Leidenschaft und voller Zuversicht", die nun zu Ende gehen. "Ich war beziehungsweise bin stolz, Teil der Chemie-Familie zu sein, und bin unheimlich dankbar für die viele Zuneigung und Liebe, die nicht nur ich, sondern meine ganze Familie hier erfahren haben."

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