Wird das ein richtig brutaler Ausfall für Chemie Leipzig vor dem CFC-Spiel? "Kein Bruch, aber ..."
Leipzig - Das sieht gar nicht gut aus für Chemie Leipzigs Stammspieler Rajk Lisinski (23)! Der rechte Verteidiger hatte sich beim 5:2-Erfolg über Tasmania Berlin im zweiten Durchgang verletzt und musste vom Platz gebracht werden.
Eine genaue Diagnose stand auch am Freitagnachmittag noch aus. Sehr wahrscheinlich aber, dass er beim schweren Heimspiel am Sonntagabend gegen den Chemnitzer FC fehlen wird.
"Die erste Diagnose ist, dass nichts Gravierendes kaputt ist, also es ist kein Bruch, aber wir müssen schauen. Das Syndesmoseband müssen wir kontrollieren, ein MRT wird Aufschluss geben. Er ist für Sonntag höchst fraglich", so sein Trainer Alexander Schmidt (57) auf TAG24-Nachfrage.
Ganz bitter, denn Lisinski hatte sich spätestens unter Schmidt zum absoluten Stammakteur gemausert und zeichnete sich nicht selten besonders in den Testspielen auch durch seine Torgefahr aus.
Und die Sachsen werden dringend Treffer brauchen, besonders gegen den CFC.
Schmidt: "Das wird wirklich ein Brocken. Von allem, was ich bis jetzt gesehen habe, ist das die beste Mannschaft, die hier aufkreuzt. Das wird ein Brocken. Aber letztes Jahr gegen Chemnitz kam bei uns ein bisschen die Wende, vielleicht liegen die uns, aber es wird ein hartes Stück Arbeit."
Chemie Leipzig noch mit keinem Spiel ohne Gegentreffer
Trotzdem: Nach dem recht deutlichen Erfolg gegen die Berliner und dem ersten Saisonsieg ist die breite Brust bei den Chemikern zurück. Auch wenn es jetzt gegen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte geht (nach dem CFC beispielweise gegen Erzgebirge Aue), soll der Fokus darauf gelegt werden, auch mal in einem Spiel die Null hinten zu halten. Das ist Grün-Weiß bislang noch nicht gelungen.
"Im Moment ist es so, dass wir vorne jetzt treffen, aber hinten teilweise dann kein gutes Verhalten zeigen. Wir brauchen einfach eine gute Balance zwischen Abwehr und Angriff", so Schmidt.
Titelfoto: Matthias Koch
