CFC-Abwehrmann Pistol spürt in Chemnitz nur positiven Druck

Chemnitz - Johannes Pistol kam im Sommer vom ZFC Meuselwitz zum CFC. Er wurde auf Anhieb Stammspieler. TAG24 sprach mit dem Abwehrmann über …

18 Spiele, zwei Tore: Sommer-Neuzugang Johannes Pistol (24) schlug beim CFC hervorragend ein.  © Marcus Hengst

… den Wechsel nach Chemnitz:

"Der hat sich definitiv gelohnt. Anfangs hatte ich schon einige Bedenken, weil ich mich in den drei Jahren beim ZFC mit seinem familiären Umfeld wirklich sehr wohlgefühlt habe. Im Sommer wollte ich den nächsten Schritt gehen. Beim CFC fand ich eine super Mannschaft, ein sehr gutes Umfeld - das hat mir die Eingewöhnung extrem erleichtert."

… die Druckverhältnisse beim CFC:

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"Sicher, die Fanbase und die Aufmerksamkeit sind hier viel größer als in Meuselwitz. Man merkt, ob 400 oder 4000 Zuschauer im Stadion sind. Jeder Spieler geht anders damit um. Ich empfinde das durchweg als positiven Druck, als Druck auf einem Niveau, das Spaß macht. Da geht es den Menschen auf dieser Welt, die tagtäglich nichts oder nur wenig zu essen haben, viel schlechter. Die haben Druck."

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"Ich wollte kein Anschlussspieler sein"

Johannes Pistol kam im Sommer zum CFC.  © Picture Point / Gabor Krieg

… die sportliche Bilanz:

"Wir alle hatten gehofft, dass wir zur Winterpause in der Tabelle zwei, drei Plätze weiter oben stehen. Das zu schaffen - darauf können wir in der Rückrunde selbst Einfluss nehmen. Für mich persönlich war wichtig, mich hier durchzusetzen. Ich wollte kein Anschlussspieler sein, sondern möglichst viele Einsatzminuten sammeln. Das habe ich geschafft."

… das Camp in der Türkei:

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"Mit Meuselwitz war das in den vergangenen drei Jahren nicht drin. Einmal habe ich im Winter schon in der Türkei trainiert - als ich vor vier Jahren bei Optik Rathenow unter Vertrag stand. Ich finde es cool, dass uns die CFC-Verantwortlichen dieses Camp ermöglicht haben und wir bei optimalen Bedingungen trainieren können. Diese Tage schweißen uns auch als Mannschaft noch enger zusammen."

… die Ziele in der Rückrunde:

"Wir dürfen nicht mehr so viele Gegentore kassieren. Wir müssen besser in die Abläufe kommen, eine Selbstverständlichkeit entwickeln und zu mehr Konstanz finden. Wir haben in 15 von 19 Spielen mindestens ein Tor geschossen. Jetzt muss es uns gelingen, wieder öfter zu null zu spielen."

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 19 41:14 46
2 FC Carl Zeiss Jena 19 38:18 41
3 FC Rot-Weiß Erfurt 19 36:24 37
4 FSV Zwickau 19 30:20 35
5 VSG Altglienicke 19 30:20 34
6 Hallescher FC 19 29:20 32
7 1. FC Magdeburg II 19 33:28 26
8 BFC Preussen 17 25:23 26
9 FSV 63 Luckenwalde 18 23:25 26
10 Chemnitzer FC 19 27:29 25
11 Hertha BSC II 19 27:39 21
12 SV Babelsberg 03 19 28:33 20
13 ZFC Meuselwitz 18 22:30 19
14 Greifswalder FC 19 21:29 19
15 BFC Dynamo 18 20:30 17
16 BSG Chemie Leipzig 18 16:27 13
17 FC Eilenburg 19 17:35 12
18 Hertha 03 Zehlendorf 17 14:33 8

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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