Chemnitz - Der Favoritenkreis in der Regionalliga Nordost ist groß. Mit Gewinn der Meisterschaft winkt der direkte Aufstiegsplatz. Sieben, acht Vereine peilen diesen an. Die einen formulieren dieses Ziel offensiv, andere stapeln tief.
Zu letzteren zählt auch der CFC. "Besser sein als im Vorjahr", lautet das bescheidene Ziel drei Wochen vor dem Saisonstart. Intern dürften die Ansprüche deutlich höher sein. Darauf weisen nicht zuletzt die getätigten Neuverpflichtungen hin. Jan Löhmannsröben (35), Andreas Geipl (34) oder Dennis Slamar (31) bringen allesamt Erfahrungen aus höherklassigen Ligen mit.
Sieht Trainer Benjamin Duda (38) die Himmelblauen im Kreis der Favoriten? "Das nur über Namen zu projizieren, wäre verkehrt. Unser Vereinsname ist auch gigantisch groß. Das hat uns trotzdem noch nicht dahin gebracht, wo der CFC und seine Fans perspektivisch hingehören", betont der Fußball-Lehrer.
Duda erklärt: "Ich bin weit davon weg, aufgrund von Spielernamen jetzt schon etwas daraus zu schließen. Ich bin total überzeugt von unserem Kader, von der Zusammenstellung der Gruppe. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, die Mannschaft zu verstärken - personell und nominell. Jetzt geht es darum, anzupacken, hart zu arbeiten, der Mannschaft ein Gesicht zu geben. Darauf brenne ich."
Erhöht sich mit den Topverpflichtungen der Druck auf das Trainerteam?
Das aktuelle Gesicht können die Fans am Samstag in Hartmannsdorf sehen. Ab 14 Uhr steigt auf dem Sportplatz an der Limbacher Straße das Blitzturnier mit dem VFC Plauen und ZFC Meuselwitz.
Zurück zu Duda. Erhöht sich mit den Topverpflichtungen der Druck auf das Trainerteam?
"Den Druck spüre ich nicht. Ich spüre eine Riesenfreude über die Neuzugänge und die Jungs, die wir behalten haben. Mit vollem Elan und voller Energie werde ich genauso arbeiten wie die letzten fast zwei kompletten Spielzeiten, die ich in Chemnitz bin."
Der 38-Jährige ergänzt: "Druck begleitet dich als Trainer immer. Das ist antreibend, motivierend. Ich freue mich auf die Zeit, die vor uns liegt."