CFC feiert klaren Auftaktsieg gegen Hertha-Bubis: "Hinten war alles zu und der Sieg hochverdient"
Berlin - Der Chemnitzer FC setzt ein Statement, aber was für eines! Mit 4:0 (1:0) fertigt die Duda-Elf die zwischenzeitlich in Unterzahl spielenden Hertha-Bubis ab und besticht dabei offensiv wie auch defensiv.
"Wir sind sehr gut drauf gewesen und wollten von der ersten Minute an aufs Tor gehen. Hinten war alles zu und der Sieg hochverdient", fasste Flügelflitzer und Torschütze zum 2:0, Domenico Alberico, den Auftaktsieg zusammen.
Cheftrainer Benjamin Duda setzte mit Torwart David Richter, Jan Löhmannsröben, Ken Tchouangue, Andreas Geipl und Ron Berlinski gleich auf fünf neue Spieler in der Startelf.
Der Club vom Start weg dominant und mit der überfälligen Führung durch Ron Berlinski. Tchouangue hatte sich auf links durchgesetzt und auf Alberico gesteckt, der beim Torschuss geblockt wurde. Knipser Berlinski besorgte den Rest.
Bitter: Nach hartem Einsteigen von Filip Brekalo musste der Neuzugang noch vor der Pause durch Jonas Marx getauscht werden.
Harte Gangart der Hertha II. ging nach hinten los: Berliner nach 70 Minuten in Unterzahl
Die Himmelblauen blieben spielbestimmend und setzten im Mittelfeld energisch nach, sodass Alberico auf links auf und davon marschieren, sich die Kugel und seine beiden Bewacher zurechtlegen und das Leder schön rechts oben einschweißen konnte.
Hertha II. probierte sich mit harter Gangart Respekt zu verschaffen, was nach hinten losging. Enoch Adetokunbo-Adelenu flog nach 70 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz und die sich nun bietenden Räume nutzten die Gäste.
Erst setzte David Vogt im Halbfeld nach und der Club schaltete blitzschnell um, sodass Maximilian Fesser halbrechts durch war, dann erkämpfte sich Fesser eine Bogenlampe und spitzelte den Ball im Fallen zu Marx.
"Die Null hinten gehalten, drei Punkte, so kann es weitergehen", unterstreicht Alberico. Eine Schwalbe macht zwar noch keinen Sommer, aber der CFC verschafft sich mit diesem Auftaktsieg Eindruck.
Titelfoto: Marcus Hengst (2)

