CFC-Kicker Erlbeck glaubt an seine Zukunft als Fußballer

Chemnitz - Beim hart erkämpften 1:1 des CFC gegen den 1. FC Lok Leipzig im Mai 2025 stand Niclas Erlbeck (33) auf dem Platz, räumte vor der Abwehr gnadenlos ab und hatte großen Anteil daran, dass die Himmelblauen in doppelter Unterzahl einen Punkt ergatterten.

Seit Mai 2025 kein Pflichtspiel für Chemnitz bestritten: Niclas Erlbeck glaubt aber trotz aller Verletzungen an seine Zukunft als Fußballer.
Seit Mai 2025 kein Pflichtspiel für Chemnitz bestritten: Niclas Erlbeck glaubt aber trotz aller Verletzungen an seine Zukunft als Fußballer.  © imago/Fotostand

Am Sonntagnachmittag muss Trainer Benjamin Duda (37) auf Erlbecks Dienste verzichten. Nach seiner Knie-OP arbeitet der Routinier am Comeback. Wann das sein wird, vermag noch keiner zu sagen.

"Ich habe kein konkretes Datum im Kopf. Druck mache ich mir keinen. Ich habe gelernt, mich auf den Moment zu konzentrieren. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, werde ich da sein. Ich mache täglich Fortschritte. Das gibt mir Kraft", erklärt Erlbeck.

Die lange Verletzungspause kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Mit inzwischen 33 Jahren ist Erlbeck im gesetzten Fußballer-Alter. Zudem läuft sein Vertrag in Chemnitz Ende Juni aus. Wie blickt er auf seine Zukunft?

Nach Blitz-Tor von Grimaldi: CFC siegt beim Aufsteiger 1. FC Magdeburg II.
Chemnitzer FC Nach Blitz-Tor von Grimaldi: CFC siegt beim Aufsteiger 1. FC Magdeburg II.

"Reha und Rückkehr ins Mannschaftstraining haben absolute Priorität. Ich habe gelernt, nicht zu weit vorauszublicken. Im Fußball kann sich vieles schnell ändern", betont der in Kassel geborene Kicker: "Ich habe mehrfach bewiesen, dass ich nach längeren Verletzungen zurückkommen kann. Ich glaube an meine Stärken. Mein Alter spielt dabei für mich keine entscheidende Rolle."

Erlbeck sorgt mit Fern-Studium für Zukunft vor

Ein mögliches Karriere-Ende habe er nicht im Hinterkopf, verriet er auf der CFC-Homepage: "Ich bündle meine Kräfte mental wie physisch auf meine Zukunft als Fußballer. Darauf liegt mein voller Fokus. Ich bin überzeugt, dass ich es zurückschaffen kann. Mein Blick ist klar nach vorn gerichtet."

Für die Zeit nach der Spieler-Karriere sorgt er längst vor: "Ich studiere seit einigen Jahren an einer Fern-Uni Sport- und Trainingswissenschaften, bin mittlerweile im sechsten Semester und arbeite auch dort kontinuierlich." Ziel ist der Bachelorabschluss.

Sein größtes sportliches Ziel bleibt die Rückkehr auf den Rasen - möglichst im himmelblauen Trikot: "Mit einer anderen Einstellung wäre ich als Leistungssportler fehl am Platz. Ich arbeite jeden Tag hart dafür, noch in dieser Saison für den CFC auf dem Platz zu stehen und mit Leistung zu überzeugen."

Titelfoto: imago/Fotostand

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