Nach Blitz-Tor von Grimaldi: CFC siegt beim Aufsteiger 1. FC Magdeburg II.
Magdeburg/Chemnitz - Der Chemnitzer FC ist am Freitagabend erfolgreich ins Regionalliga-Jahr 2026 gestartet. Beim Aufsteiger 1. FC Magdeburg II. reichte das Blitz-Tor von Maurizio Grimaldi, um 1:0 (1:0) zu gewinnen und drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das Hinspiel hatte der CFC mit 2:4 verloren.
CFC-Trainer Benjamin Duda überraschte mit seiner Startformation! Dass Niclas Walther auf der linken Abwehrseite Martial Ekui (der 22-Jährige verpasste im Januar einen Großteil der Vorbereitung) ersetzen würde, hatte der Fußball-Lehrer im Gespräch mit TAG24 zu Wochenbeginn angekündigt.
Nicht zu erwarten war, dass mit Dejan Bozic der beste Torjäger der Himmelblauen zu Spielbeginn auf der Bank saß. Acht Tore erzielte der Mittelstürmer in der Hinrunde. In Magdeburg setzte Duda im Sturmzentrum zunächst auf Jonas Marx.
In der Innenverteidigung feierte Hansa-Rostock-Leihgabe Dario Gebuhr, einziger Neuzugang in der Winterpause, sein Pflichtspiel-Debüt für die Chemnitzer, die auf Routinier Tom Baumgart (Gelbsperre) verzichten mussten.
Wenn mal ein Ball aufs Tor flog, war CFC-Keeper Adamczyk da und klärte
Vor 666 Zuschauern, darunter 500 aus Chemnitz, erwischte die Duda-Elf einen Auftakt nach Maß. Grimaldi ging auf der beheizten Rasenfläche auf und davon und platzierte den Ball im langen Eck. Der CFC führte nach gerade einmal 77 Sekunden!
Ein schnelles Tor und danach kompakt und konzentriert verteidigen - das war exakt die Marschroute, die Duda sich vorgestellt hatte. Mit etwas Glück hätten die Gäste nach einer halben Stunde erhöhen können. Der Freistoß von Domenico Alberico landete am Pfosten.
Die Hausherren hatten in der 37. Minute ebenfalls Alu-Pech. Robert Leipertz setzte das runde Leder an die Querlatte.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Magdeburger den Druck, drängten auf den Ausgleich. Chemnitz kam selten aus der eigenen Hälfte heraus, machte in der eigenen Hälfte die Räume dicht, verteidigte aufopferungsvoll die knappe Führung.
FCM-Schlussmann Robert Kampa bekam kaum noch etwas zu tun. Aber auch sein Gegenüber Daniel Adamczyk wurde nicht oft ernsthaft gefordert, da seine Vorderleute alles wegverteidigten. Wenn mal ein Ball aufs Tor flog, war der CFC-Keeper da und klärte.
Titelfoto: Marcus Hengst
