CFC holt nur zwei Punkte aus drei Topspielen, Kapitän Müller: "Das tut unheimlich weh!"

Chemnitz - Ernüchterung beim Chemnitzer FC. Auch im dritten Topspiel blieben die Himmelblauen sieglos!

Die Miene von Tobias Müller (29, M.) spricht Bände: Beim CFC klemmt's in den Spitzenspielen.
Die Miene von Tobias Müller (29, M.) spricht Bände: Beim CFC klemmt's in den Spitzenspielen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Beim 2:2 gegen Lok Leipzig kassierten sie in der letzten Minute den Ausgleich. Das Duell mit Vorjahresmeister BFC Dynamo endete torlos. Beim Spitzenreiter Erfurt hieß es 0:1. Plötzlich ist das Team von Trainer Christian Tiffert (41) nur noch Fünfter.

"Das Glück war in Erfurt einfach nicht auf unserer Seite. Wir haben gekämpft. Wir haben in der zweiten Halbzeit gut gespielt. Wir hatten zahlreiche gefährliche Standards. Aber wenn du kein Tor erzielst, kannst du keine Spiele gewinnen", ärgerte sich Offensivmann Kilian Pagliuca (26) nach der fünften Saison-Niederlage.

Die Gefühlslage war bei Kapitän Tobias Müller (29) nicht anders. "Das 0:1 ist bitter, tut unheimlich weh. Wir fangen uns mit dem ersten Angriff das Tor und laufen früh einem Rückstand hinterher", meinte der Mittelfeld-Stratege.

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Der aufgerückte Außenverteidiger Abou Ballo (24) sorgte nach 128 Sekunden für das 1:0, das den Thüringern vor 6835 Zuschauern drei Punkte bescherte. Müller: "Wir haben mehr fürs Spiel getan und müssen uns vorwerfen, dass wir die Chancen nicht eiskalt genutzt haben. Kämpferisch haben wir alles in die Waagschale geworfen. Doch der Ball wollte einfach nicht rein."

Bereits am Freitagabend wartet mit Cottbus das nächste Spitzenteam auf die Tiffert-Elf. "Wir müssen die Erfurt-Niederlage schnell abhaken und den Fokus auf dieses Duell richten", betonte Müller. Hoffentlich mit Kapitän an Bord.

Müller wurde im Steigerwaldstadion nach einer Stunde ausgewechselt: "Eine Vorsichtsmaßnahme. Ich hatte ein paar muskuläre Probleme. Ich hoffe, es ist nichts Dramatisches."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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